LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 26.10.11

Foto zur MitteilungIm Schein von Grubenlampen erkunden Besucher das Industriedenkmal Zeche Hannover.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Industriemuseum Zeche Hannover bei Tag und Nacht

Spannende Entdeckungsreisen rund um den Malakowturm

Bewertung:

Bochum (lwl). Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum ein.

Am Freitag, 28. Oktober, können die Besucher bei der "Nachtschicht spezial" Architektur und Technik des Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser speziellen Themenführung ab 20 Uhr auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche Hannover. Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter fachkundiger Führung spannende Details des Malakowturms und der Fördermaschine sichtbar. Gleichzeitig erleben die Teilnehmer die besondere Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln. So gibt die Führung Einblicke in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht setzt das LWL-Industriemuseum die historische Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.

Am Samstag, 29. Oktober, startet um 15 Uhr ein Rundgang für die jüngeren Besucher der Zeche Hannover. Rund um das ehemalige Bergwerk können Jungen und Mädchen ab sechs Jahren Tiere und Pflanzen entdecken. Die durch den Bergbau hervorgerufenen Bodenbewegungen haben Halden und Bergsenkungsgebiete entstehen lassen, die sich zu besonderen Lebensräumen für viele, zum Teil seltene Arten entwickelt haben. Manche sind Exoten: Sie kamen mit Rohstoffen aus fernen Ländern ins Revier.

Nachtschicht spezial
Fr, 28.10.2011, 20 Uhr

Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 € pro Person

Kohle, Kröte, Königskerze
Sa, 29.10.2011 15 Uhr

Alter: 6-12 Jahre
Treffpunkt: Museumsparkplatz
Kosten: 2,50 € pro Person

Für beide Veranstaltung ist eine Anmeldung erwünscht unter Tel. 0234 6100-874 oder per E-Mail: zeche-hannover@lwl.org.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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