LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.10.11

Foto zur MitteilungRichtfest am Betriebshof des LWL-Freilichtmuseums Detmold.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungFynn Albrecht, Gebäuderestaurator des LWL-Freilichtmuseums Detmold (rechts), sprach den Richtspruch, links neben ihm Restaurator Burkhard Gemke.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Aus dem Bauhof wird der Betriebshof

Das LWL-Freilichtmuseum Detmold investiert in seine Werkstattgebäude

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Detmold (lwl). Nach 35 Jahren war es mehr als überfällig: Der Bauhof im LWL-Freilichtmuseum Detmold wird bis zum Sommer 2012 einer Verjüngungskur unterzogen. Das in der Mitte der 1970er-Jahre errichtete Gebäude zeigt erhebliche Verschleißerscheinungen und erfüllt auch in anderer Hinsicht nicht mehr heutige Baustandards. So erhofft sich das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) etwa mit der Sanierung von Dach und Wandaußenhülle erhebliche Energieeinsparungen. "Damit möchten wir zugleich einen Beitrag zur Umweltentlastung leisten", erklärt LWL-Museumsleiter Dr. Jan Carstensen. Rund 1,2 Millionen Euro hat der LWL für die Baumaßnahme bereitgestellt.

Bei der im Sommer 2011 gestarteten Baumaßnahme geht es jedoch nicht allein um eine Sanierung. Erstmalig werden in Kürze im Freilichtmuseum alle Restaurierungswerkstätten unter einem Dach untergebracht sein. Zu den dort bereits befindlichen Werkstätten kommen noch die Papier- und Lederrestaurierung und die Magazinverwaltung hinzu. "Deren bisherige, zum Teil recht provisorische Unterkünfte können dann endlich aufgegeben werden", freut sich LWL-Museumsleiter Dr. Jan Carstensen. Durch die Bündelung des Personals an einem Ort werden neue Anbauten am Bauhof erforderlich. "Ich bin mir sicher, dass sich die Vorteile der neuen Raumsituation sehr positiv auf die betrieblichen Abläufe auswirken werden", erklärt Dieter Gebhard, der Vorsitzende der Landschaftsversammlung im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Der Altbau hat eine Nutzfläche von insgesamt 1.435 Quadratmetern. Der Neubau besteht aus dem Anbau, in dem die Holzwerkstatt untergebracht sein wird, mit 315 Quadratmetern und der neuen Fahrzeughalle mit 380 Quadratmetern. Auf der südlichen Dachfläche der neuen KFZ-Halle wird zudem eine Photovoltaikanlage installiert. Sie soll es ermöglichen, dass künftig die Betriebsfahrzeuge des Freilichtmuseums mit Elektromotoren betrieben werden.

Um die Betriebsabläufe in den Werkstätten zu optimieren, werden bestimmte Restaurierungsarbeiten räumlich neu organisiert und zusammengelegt. Neben einem Bereich Baurestaurierung wird es einen zweiten großen Bereich Feinrestaurierung (Möbel-, Papier-, Leder, Metall-, Porzellanobjekte usw.) geben. Die neue Aufgabengewichtung kommt auch in einer neuen Bezeichnung für das Gebäude zum Ausdruck: Aus dem alten Bauhof wird jetzt der moderne Betriebshof.

Mit dem Richtfest des Anbaus für den neuen Maschinen- und Bankraum ist nun ein erstes wichtiges Etappenziel erreicht worden. Der Anbau ist ein moderner Holzrahmenbau der von den Gebäuderestauratoren des LWL-Freilichtmuseums in Eigenleistung gefertigt wurde. Es war eine gute Gelegenheit für die im Freilichtmuseum zurzeit beschäftigten Auszubildenden im Zimmererhandwerk auch einmal ein modernes Holzbaugewerk kennenzulernen. Dem Gesellen Fynn Albrecht, der erst im August 2011 seine Ausbildung zum Zimmermann als Bestprüfling der Kreishandwerkerschaft Lippe bestanden hat, wurde die verantwortungsvolle Aufgabe der Koordination des Aufbaus anvertraut.

Die Baumaßnahme steht unter der Regie des LWL-Bau- und Liegenschaftsbetriebs. Bauleitender Architekt ist Ulrich Beyer. Er wird unterstützt durch das Lagenser Architekturbüro Hammesfahr & Niederhommert.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Ruth Lakenbrink, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Tel. 05231/706-110
presse@lwl.org



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