LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 18.10.11

Foto zur MitteilungDie sternförmige Musterung ist typisch für die sogenannten Chevronperlen. Um 1500 erfanden Venezianer diese besondere Technik.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungElefantenmaske mit Glasperlen bestickt, Kamerun, um 1950.
Foto: LWL/M. Holtappels


Foto zur MitteilungGlasperlenketten aus Pakistan, 2. bis 8. Jahrhundert.
Foto: LWL/M. Holtappels


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Presse-Infos | Kultur

Perlen aus Glas erzählen farbige Geschichten aus aller Welt

Neue Sonderausstellung im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Bewertung:

Petershagen (lwl). Intensiv leuchtende Farben und eine große Formenvielfalt. Das bietet die neue Sonderausstellung "Perlen aus Glas. Farbige Geschichten", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Freitag, 4. November, in seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen zeigt. Die Eröffnung findet um 18 Uhr statt. Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen.

Die Ausstellung lädt die Besucher in eine Schatzkammer mit Glasperlen aus der ganzen Welt ein. Sie erzählt überraschende Geschichten von dem Gebrauch und der Bedeutung von Glasperlen in verschiedenen Kulturen: Geschichten von Wikingerperlen, die von Taschkent im Kaukasus ins wikingische Aros, das heutige Arhus reisten, über edle venezianische Perlen aus dem 19. Jahrhundert, Perlen aus dem Regenwald Borneos, bis hin zu Perlen, die die grönländische Nationaltracht zieren und von europäischen Fischern dorthin gebracht wurden.

Die Ausstelllung besteht in wesentlichen Teilen aus der Sammlung des dänischen Kurators Torben Sode. Er ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet historischer Perlen und publizierte mehrere Studien zu diesem Thema. Seine Sammlung umfasst Objekte von der Antike bis zur Gegenwart und ist bereits mehrfach international ausgestellt worden.

Ausgehend von den zahlreichen glitzernden Exponaten zeichnet die Sonderausstellung Technik und Historie der Glasperlenherstellung nach. Sie beginnt im Ägypten und Syrien des 4. vorchristlichen Jahrtausends und führt bis in die Gegenwart. Zugleich erläutert die Ausstellung Bedeutung und Funktion der Glasperlen in ihrer Entstehungszeit: Neben den in vielen Kulturen bekannten dekorativen Zwecken thematisiert sie außerdem die Glasperlen als Zahlungsmittel zur Zeit des Kolonialismus.

Die Schau ist bis zum 25. März 2012 im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim zu sehen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Am 21. und 22. Januar 2012 bietet Davide Penso, ein muraneser Perlenmacher, Vorführungen und Kurse an. Informationen und Anmeldungen unter Telefon: 05707 9311-0.

Begleitprogramm

Am 21. und 22. Januar 2012 bietet Davide Penso, ein muraneser Perlenmacher, Vorführung und Kurse an. Informationen dazu erhalten Sie unter Telefon: 05707-9311-0.

An einigen Sonntagen bietet das Museum kostenlose Führungen durch die Sonderausstellung an. Die ersten Termine sind anlässlich des Gernheimer Glasmarkts am Samstag, 5.11. und Sonntag, 6.11., jeweils um 15 Uhr.
Weitere Termine unter http://www.lwl-industriemuseum.de

Gruppenführungen durch die Sonderausstellung können unter Telefon: 05707 9311-0 gebucht werden.

Für Kinder ab acht Jahren bietet das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim vier Kreativ-Sonntage, jeweils von 11-13 Uhr, an:

29. Januar 2012:
Perlenschmuck aus Fimo
12. Februar 2012: Windspiel mit Glasperlen
4. März 2012: marmorierte Windlichter mit Perlen und Glasstücken
25. März 2012: Schmuckkästchen aus Perlen

Die Eltern sind während dieser Zeit eingeladen an der kostenlosen Sonntagsführung durch das Museum teilzunehmen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Katrin Holthaus, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Telefon: 05707 9311-30,
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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