LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 30.09.11

Foto zur MitteilungHalbzeit für den Neubau des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte - heute wurde das Richtfest gefeiert.
Foto: LWL

Eine ausführliche Bildzeile zu dem oberen Bild finden Sie am Ende der Pressemitteilung.


Foto zur MitteilungTraditioneller Akt mit den Zimmermännern: LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch schlägt den Nagel ein.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungEingang des neuen LWL-Landesmuseums am Domplatz.
Visualisierung: Staab Architekten


Foto zur MitteilungBlick auf den Eingang an der Rothenburg.
Foto: Elisabeth Deiters-Keul


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Presse-Infos | Kultur

LWL-Landesmuseum feiert Richtfest

Rohbau des neuen Museums ist nun fertiggestellt

Bewertung:

Münster (lwl). Der Rohbau des neuen LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte ist fertiggestellt: Am Freitag, 30. September, schlug LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch in 14 Meter Höhe den letzten Nagel in das Dach und gab damit dem Richtfest des LWL-Landesmuseums seinen traditionellen Rahmen. Das bedeutet Halbzeit für den Neubau: Anfang 2009 rückten die Bagger an, um das Gebäude an der Pferdegasse abzureißen, Anfang 2014 wird das neue LWL-Landesmuseum feierlich eröffnet.

Traditionell drückt der Bauherr mit einem Richtfest seinen Dank aus: "Wir freuen uns sehr, dass wir heute den Richtkranz in die Höhe ziehen können und danken allen, die beim Bau unseres Museums so tatkräftig angefasst haben", erklärte der LWL-Direktor vom Giebel des Daches aus, bevor der Zimmermann, Benedikt Höfener, den Richtspruch sprach.

Mit der Eröffnung Anfang 2014 wird die größte Baumaßnahme des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) abgeschlossen sein. Auf 7.500 qm stehen dann 51 Ausstellungsräume für Kunst aus 1000 Jahren zur Verfügung. "Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein für den Neubau des LWL-Landesmuseums", erklärt der Vorsitzende der Landschaftsversammlung, Dieter Gebhard. Der Um- und Neubau kostet rund 48 Millionen Euro, neun Millionen Euro kommen als Zuschuss vom Land Nordrhein-Westfalen.

"Wir wollen 2014 ein Museum eröffnen, das den modernsten Anforderungen und internationalen Standards entspricht."

Seit 1908 befindet sich das zentrale Kunstmuseum Westfalens im Stadtzentrum am Domplatz in Münster. 1971 wurde ein Neubau im damaligen Stil an das Gebäude angebaut, der aber mit den Jahren stark sanierungsbedürftig geworden war. Aufgrund der hohen Kosten für eine Sanierung entschied sich der LWL für einen Neubau, der den Bedürfnissen einer überregional bedeutenden Sammlung mit derart vielfältigen Exponaten gerecht wird.
"Kultur tritt in den vielfältigsten Formen in Erscheinung und wird neben den Schätzen im Inneren eines Museums auch in dessen Architektur deutlich. Das Land Nordrhein-Westfalen hat deshalb gerne eine Förderung des neuen LWL-Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte mit neun Millionen Euro zugesagt. Wir freuen uns, dass jetzt erstmals ein geschlossener Rundgang durch die Sammlungen ermöglicht wird", so Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Für Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster, ist es besonders spannend, wie sich die Innenstadt durch den Neubau des Museums verändern wird: "Der künftige Haupteingang des LWL-Landesmuseums an der Rothenburg belebt diesen innerstädtischen Raum neu: Die Außenterrasse des Restaurants, die Galerie der Gegenwart und der Ausstellungsraum des Westfälischen Kunstvereins werden hier für reges Treiben sorgen", freut sich Lewe.

Genau das war das Ziel von Prof. Volker Staab, Architekt des neuen LWL-Landesmuseums: "Über eine Sequenz von vier Höfen - den Vorplatz an der Rothenburg, den offenen Patio, das innere Foyer mit gut 14 Metern Raumhöhe und den Vorhof am Domplatz - schaffen wir eine durchgehende Verbindung von Süden nach Norden", erläutert Staab, "dadurch wird das Erdgeschoss des Museums mit dem Café, dem Vortragssaal, der Bibliothek und der Buchhandlung zu einem spannenden Ort öffentlichen Lebens."

Bis das Museum tatsächlich eröffnet, ist noch einiges zu tun. "Ab Sommer 2012 werden Alt- und Neubau verbunden, so dass Besucher künftig bequem zwischen den beiden Gebäudeteilen wechseln können", so Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. Für diese und weitere Arbeiten wie den Abbau des Depotturms, den Umzug der Kunstwerke in die neuen Depot- und Ausstellungsräume und die Regulierung des Klimas im Neubau muss das LWL-Landesmuseum ab 1.7.2012 schließen. Zuvor werden noch die großen Sonderausstellungen "Thomas Ruff. Stellar Landscapes" (bis 8. Januar 2012) mit aktuellen Arbeiten des international berühmten Fotokünstlers und "Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen" (26.2. bis 28.5.2012) zu sehen sein.

Das Projekt wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Achtung Redaktionen:
Die Rede von dem Vorsitzenden der LWL-Landschaftsversammlung, Dieter Gebhard, finden Sie im beigefügten pdf-Dokument (s. Online-Version dieser Pressemitteilung).



Ausführliche Bildzeile:
Halbzeit für den Neubau des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte - heute wurde das Richtfest gefeiert, mit (v.l.): Dr. Hermann Arnhold (Museumsleiter LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte), Klaus Baumann (Mitglied LWL-Landschaftsversammlung), Judith Pirscher (LWL-Baudezernentin), Dr. Barbara Rüschoff-Thale (LWL-Kulturdezernentin), Prof. Klaus Schäfer (Landesministerium), Dieter Gebhard (Vorsitzender LWL-Landschaftsversammlung), Benedikt Höfener (Zimmermann), Dorothee Feller-Elverfeld (Vizepräsidentin Bezirksregierung Münster), Markus Lewe (Oberbürgermeister), Dr. Wolfgang Kirsch (LWL-Direktor), Dr. Thomas Sternberg (Landesministerium), Holm Sternbacher (Mitglied LWL-Landschaftsversammlung), Karl Dittmar (Mitglied LWL-Landschaftsversammlung) , Volker Staab (Architekt), Martina Müller (Mitglied LWL-Landschaftsversammlung).



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Claudia Miklis, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-168, claudia.miklis@lwl.org
presse@lwl.org



Anlagen:
Anlage 1: 110930_Rede_Richtfest.pdf


LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Westfälisches Landesmuseum
Domplatz 10
48143 Münster
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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