LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 30.09.11

Foto zur MitteilungDer Leiter des Herbariums im LWL-Museum für Naturkunde, Dr. Bernd Tenbergen (li.), ist beeindruckt von der Umsetzung der Herbariumspflanzen in kunstvolle Fotos durch Mario Moths.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungBegleitend zur Sonderausstellung "pflanzenART" hat der Pflanzenliebhaber Mario Moths einen Kalender für das Jahr 2012 herausgegeben.
Foto: LWL/Oblonczyk


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Presse-Infos | Kultur

Die etwas andere Sicht auf Pflanzen

Fotoausstellung im LWL-Museum für Naturkunde

Bewertung:

Münster (lwl). Eine ungewöhnliche Sicht auf getrocknete Pflanzen ist ab 5. Oktober im LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu sehen (bis 18. Dezember). Der Grafik-Designer Mario Moths stellt 22 Fotos aus, welche die Pflanzen aus dem Herbarium - dem Pflanzenarchiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) - auf ungewöhnliche, künstlerische Art zeigen. Im getrockneten, archivierten Zustand weisen die Exponate von "pflanzenART" immer noch jedes Detail der pflanzlichen Struktur auf, welche die blühende, wachsende Pflanze sonst auch hat. Die für die Nachwelt erhaltenen Pflanzen sind kleine Schmuckstücke der Natur, und diese Ästhetik hat der Designer in seinen Bildern eingefangen.

Museumsleiter Dr. Alfred Hendricks: "Moths hat es geschafft, die oftmals filigranen Strukturen und zerbrechlich wirkenden Pflanzen brillant festzuhalten." Die originalen Pflanzenbelege aus dem Herbarium im LWL-Museum hat Moths gescannt und in tagelanger Arbeit digital aufgearbeitet. Herausgekommen sind jeweils rund ein Quadratmeter große Pflanzenfotos von hervorragender Qualität.

Hendricks: "In seinen Bildern stellt Moths diese archivierten Malven, Jasminblüten, Fuchsien, Knabenkräuter, Passionsblumen und zahllose andere Pflanzen auf eine Weise dar, die nichts mit der alltäglichen Abbildung der Pflanzenwelt gemein hat, sondern sich allein der Ästhetik verschrieben hat. Besonders die individuellen Strukturen der Pflanzen bestechen durch die künstlerische Darstellung."

Mario Moths hat 1994 seinen Diplomabschluss in Grafik-Design an der Fachhochschule Dortmund absolviert. Seitdem war er bei mehreren Werbeagenturen als Grafik-Designer beschäftigt und arbeitete fünfeinhalb Jahre als Art-Direktor und Leiter des Ateliers der Agentur Cosmic in der Schweiz. Seit 1989 konnte Moths seine Arbeiten in Frankreich, Luxemburg und Deutschland ausstellen, gewann 1991 den Wettbewerb "Architektur und Leben" und 2010 den "Silbernen Preis der Internationalen Kalenderschau". Bereits 2007 stellte Moths eine Vielzahl seiner Fotos im ersten Teil der "pflanzenART"-Ausstellung im LWL-Museum für Naturkunde aus.

Zur Sonderausstellung ist ein Kalender erschienen, der die schönsten Pflanzenfotos von Mario Moths zeigt. Der Kalender ist für 19,95 Euro im Museumsshop und unter ISBN 978-3-8400-5461-7 beim WeingARTen Verlag erhältlich.

Das LWL-Museum für Naturkunde in der Sentruper Str. 285, 48161 Münster hat dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 5,50 Euro, Kinder 3Euro. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 0251 591-05.

Achtung Redaktionen:
Am 4. Oktober um 19.30 Uhr lädt das LWL-Museum für Naturkunde zur Ausstellungseröffnung ein. Der Künstler Mario Moths wird anwesend sein. Die Eröffnung nimmt Dr. Bernd Tenbergen, Leiter des Herbariums im LWL-Museum für Naturkunde, vor. Im Anschluss an die Eröffnung steht Moths für Fragen zur Verfügung.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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