LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 19.09.11

Foto zur MitteilungKostbar und kompliziert zu restaurieren: Prunkvolle Glasfunde des 16. Jahrhunderts.
Foto: LWL/S. Brentführer


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Kultur

Prunkvoll, kostbar und zerbrechlich

Vitrinengespräch zur Kunst der Glasrestaurierung

Bewertung:

Herne(lwl). An diesem Donnerstag (22.9.) berichtet Andreas Weisgerber im LWL-Museum für Archäologie in Herne von der besonderen Herausforderung, die der Werkstoff Glas für Restauratoren bedeutet. Der Restaurator beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeichnet dabei den Weg renaissancezeitlicher Glasfunde von ihrer Bergung in Herford und Gelsenkirchen über ihre Restaurierung bis in die Vitrinen des Museums nach.

"Glas ist ein sehr empfindlicher Werkstoff, der je nach Glasart ganz unterschiedlichen Zerfallsprozessen unterworfen ist - darauf müssen wir individuell eingehen", so der Restaurator. "Im Fall des Renaissance-Glases war das besonders kompliziert."

In seinem Vortrag macht Weisgerber deutlich, dass Konservierung schon bei der Fundbergung berücksichtigt werden muss und gibt Einblicke in die allgemeine Herangehensweise der Restauratoren im Umgang mit den Fundstücken. "Das hat sich im Laufe der Zeit sehr verändert," meint Weisgerber, "wo es früher oft darum ging, ein Objekt wieder möglichst komplett herzurichten, geht es uns heutzutage viel mehr um die Authentitzität des Originals - Fehlstellen inklusive."

Der Kurzvortrag gehört zur Veranstaltungsreihe der "Vitrinengespräche", bei der einmal im Monat Archäologen, Überraschungsfinder und Wissenschaftler direkt an den Ausstellungsstücken spannende Ausgrabungsgeschichten aus erster Hand erzählen. Zu entrichten ist nur der Museumseintritt, die Teilnahme am Vitrinengespräch ist kostenfrei.

Mehr Infos:
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
• € 5,00 Erwachsene
• € 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen und Schüler
• € 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
• € 11,00 Familien
• € 3,00 Ermäßigungsberechtigte
• € 4,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Eva Masthoff, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-8920,
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Archäologie Herne
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos