LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.09.11

Foto zur MitteilungBesucher mit Grubenlampen bei der Nachtschicht spezial.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Großes Herbstfest, Nachtschicht und Geschichts-Tour

Angebote am Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Gleich mehrere besondere Angebote macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Besuchern in seinem Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum am Wochenende.

Am Freitag, 9. September, können die Besucher bei der "Nachtschicht spezial" Architektur und Technik des Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser speziellen Themenführung ab 20 Uhr auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche Hannover. Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter fachkundiger Führung Details des Malakowturms und der Fördermaschine beleuchtet. Gleichzeitig wird die einzigartige Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln erlebbar. So gibt die Führung Einblick in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht setzt das Industriemuseum die historische Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.

Zum großen Herbstfest lädt der Förderverein e.V. der Zeche Hannover am Samstag, 10. September, ab 18 Uhr alle Interessierten, Freunde und Mitglieder in die Gärten am Rübenkamp ein. Bei Musik wird es in den Arbeitergärten der Zeche Hannover, Würstchen und Koteletts vom Grill, sowie Bier und alkoholfreie Getränke geben. Für die kleinen Gäste gibt es Süßigkeiten und Säfte. Bis 18 Uhr ist das Museum mit der Ausstellung "Schichtwechsel. Von der Kohlekrise zum Strukturwandel" geöffnet und um 19 Uhr besteht die Möglichkeit einer Besichtigung der historischen Dampfmaschine.

Um sich auf den Abend einzustimmen, können die Besucher ab 15 Uhr an einer Geschichtstour teilnehmen. Der Weg führt über den "Rübenkamp" mit seinen Arbeiterhäusern, weiter zur "Eickeler Kolonie" mit ihrer symmetrischen Reihung entlang der Straße zur Siedlung "Dahlhauser Heide", die Alfred Krupp in den Jahren 1907-1915 als Arbeiterdorf mit westfälischen Bauernhäusern errichten ließ. Den Abschluss der Zeitreise durch die Geschichte der Bergarbeitersiedlungen bildet ein Abstecher zu den "Montagehäusern System Schneider", die 1948 errichtet wurden, um die drängende Wohnungsnot in der Nachkriegszeit zu lindern.

Nachtschicht spezial
Fr,9.9.2011 20 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person
Anmeldung erwünscht unter 0234 - 61 00 874 oder zeche-hannover@lwl.org

Geschichts-Tour: Wohnen auf der Seilscheibe
Sa, 10.09.2011, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person
Anmeldung erwünscht unter 0234 6100-874 oder zeche-hannover@lwl.org

http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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