LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.09.11

Foto zur MitteilungErnst Meister, Selbstporträt, o. J., Pastell und Kohle auf Papier
Foto: LWL


Foto zur MitteilungErnst Meister, ohne Titel, 1976, Pastellkreide auf Papier
Foto: LWL


Foto zur MitteilungErnst Meister, ohne Titel, 1970, Gouache auf Papier
Foto: LWL


Foto zur MitteilungErnst Meister, ohne Titel, 1977, Pastell auf Papier
Foto: LWL


Foto zur MitteilungErnst Meister, ohne Titel, o. J., Gou-ache, Tusche und Deckweiß auf Papier
Foto: LWL


Foto zur MitteilungErnst Meister, ohne Titel, o. J., Aquarell und Tusche auf Papier
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

100 Jahre Ernst Meister

LWL-Landesmuseum zeigt Ausstellung zum grafischen Werk des Schriftstellers Ernst Meister

Bewertung:

Münster (lwl). Zum 100. Geburtstag des Hagener Schriftstellers Ernst Meister (1911-1979) präsentiert das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster in einer Studioausstellung den Lyriker als Maler (2. September - 27. November). In über drei Jahrzehnten hat Meister ein grafisches Werk geschaffen, das über 1000 Arbeiten auf Papier umfasst. In der Ausstellung im LWL-Landesmuseum sind 46 seiner Arbeiten zu sehen, vor allem Aquarelle, Pastellkreide- und Farbstiftzeichnungen.

"Die Bilder des Lyrikers sind keine Illustrationen zu den Gedichten, sondern stellen ein eigenständiges künstlerisches Werk dar", erklärt Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Träger des Museums. "Meister kann im Kreise der Doppelbegabungen in Literatur und bildender Kunst gesehen werden, wie etwa Günter Grass, Hermann Hesse oder Arthur Rimbaud."

Ernst Meister, dem 1979 posthum der Büchner-Preis verliehen wurde, hatte sich seit den 1950er Jahren mit den aktuellen künstlerischen Entwicklungen und Tendenzen seiner Zeit auseinandergesetzt und seine Kunst über die Jahre stetig weiterentwickelt. "Seine eigene künstlerische Handschrift bildete sich aus verschiedenen Einflüssen und Freundschaften mit anderen Malern wie etwa Hans Kaiser, Wilhelm Wessel und dem Hagener Emil Schumacher", so Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. Die Formensprache der frühen, gegenständlich geprägten Arbeiten aus den 1950er Jahren ist von Wassily Kandinsky, Paul Klee und Ernst Wilhelm Nay beeinflusst, während Meister sich in den 1960ern stilistisch am Informel orientierte und abstrakte Werke schuf.

Eine weitere Gruppe von Arbeiten zeichnet sich durch ihren kalligrafischen Charakter aus. Eine Reihe von Bildern, die auf Reisen entstanden sind, verbindet eine heitere Leichtigkeit. Im gesamten Werk spielt die Linie eine wichtige Rolle, weshalb ihren verschiedenen Ausformungen und ihrer Bedeutung in der Ausstellung abschließend ein eigener Abschnitt gewidmet ist. Die Werke werden ergänzt durch Handschriften und Fotos von Ernst Meister.

Die Ausstellung ist als Teilprojekt aus der wissenschaftlichen Bearbeitung des Gesamtnachlasses von Ernst Meister hervorgegangen. Ein Teil des Nachlasses, etwa 400 bildnerische Arbeiten, befindet sich als Dauerleihgabe der NRW-Stiftung im LWL-Landesmuseum. Die Ausstellung und das Bestandsverzeichnis der Zeichnungen und Aquarelle haben Dr. Tanja Pirsig-Marshall, Kuratorin für die Klassische Moderne am LWL-Landesmuseum, und Birgit Freese erarbeitet.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, dem das Bestandsverzeichnis als CD-ROM beigefügt ist (Preis: 19 Euro).


Eröffnung: Donnerstag, 1. September, 19 Uhr

"Ernst Meister. Der Lyriker als Maler"
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr
Montag geschlossen

Informationen unter http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Nina Heinrich, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-209, nina.heinrich@lwl.org
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum
Domplatz 10
48143 Münster
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