LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 30.08.11

Foto zur MitteilungDas LWL-Industriemuseum veranstaltet am Wochenende eine Geschichtstour und Erlebnisführung.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Geschichtstour und Erlebnisführung

Angebote am Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Gleich mehrere besondere Angebote macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Besuchern in seinem Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum am Wochenende.

Am Samstag, 03. September, um 15 Uhr bewegen sich die Besucher auf den Spuren der Zuwanderung in Bochum und dem Ruhrgebiet. Seit mehr als 150 Jahren ist das Ruhrgebiet ein Einwanderungsland. Millionen von Menschen sind mit der Industrialisierung ins Revier gekommen - viele mit der Hoffnung auf gutes Geld für harte Arbeit, manche aber aus Zwang oder auf der Flucht. Heute leben Menschen aus 170 Nationen im Ruhrgebiet. Bei der Führung, "Wege der Migration" auf dem Gelände der Zeche Hannover kann der Geschichte der Zuwanderung nachgespürt werden.

Thema der Erlebnisführung ist die wechselhafte Geschichte der ehemaligen Krupp-Zeche Hannover in Bochum-Hordel. Teilnehmer erfahren beispielsweise, was eine Zeche mit Fahrstuhltechnik zu tun hat. Am Sonntag, 04. September, um 12 und um 15 Uhr werden die Anfänge der Zeche Hannover in den 1840ern Jahren ebenso beleuchtet, wie die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal in den 1890ern. Beim Gang auf den Malakowturm und der Schauvorführung der Fördermaschine können die Besucher die technischen Innovationen der damaligen Zeit hautnah erleben und sehen, wie wichtig die damaligen Innovationen für unseren heutigen Lebensalltag sind.

Geschichtstour: Wege der Migration
Termin: 03.09.2011, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 Euro pro Person
Anmeldung erwünscht unter 0234 - 61 00 874.

Erlebnisführung durch die Zeche Hannover
Termin: 04.09.2011, 12 und 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kostenfrei

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 6100 874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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