LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 23.08.11

Foto zur MitteilungDie Führung "Wohnen auf der Seilscheibe" macht auch an den Bergarbeiterhäusern an der Straße "Am Rübenkamp" halt.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungBlick in den Arbeitergarten der Zechenhäuser "Am Rübenkamp".
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Erlebnisführung und Kochen am Kohleofen

Angebote am Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Zwei besondere Angebote macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende einen Besuchern im Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum.

Was hat eine Zeche mit Fahrstuhltechnik zu tun? Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Zechengeschichte im Schatten des Malakowturms ist das Thema der Erlebnisführung am Samstag, 27. August, um 15 Uhr. Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in die wechselhafte Geschichte der Zeche im Norden Bochums. Die schwierigen Anfänge in den 1840ern werden ebenso beleuchtet wie die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal in den 1890ern. Beim Gang auf den Malakowturm und der Schauvorführung der Fördermaschine können die Besucher die technischen Innovationen der damaligen Zeit hautnah erleben und sehen, welche Rolle die damaligen Erfindungen noch heute spielen.

An Familien und Kinder zwischen 6 und 14 Jahren richtet sich das Programm "So lebten und speisten die Bergarbeiter" am Sonntag, 28. August im LWL-Industriemuseum. In den historischen Bergarbeiterhäusern bekommen die Teilnehmer einen Eindruck von den Lebensbedingungen um 1900. Beim Rundgang durch den Garten lernen die Kinder unterschiedliche Gemüsesorten kennen, die in den Arbeitergärten wuchsen, und erfahren, wie die Bergarbeiterfrauen Garten und Ställe bewirtschafteten. Am Ende der Führung setzen die Teilnehmer das Wissen in die Tat um und bereiten selbst ein Essen am Kohleofen zu. Los geht es um 11 Uhr auf dem Zechenvorplatz. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Erlebnisführung
Sa, 27.8.2011, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 Euro pro Person / Anmeldung nicht erforderlich

So lebten und speisten die Bergarbeiter
So, 28.8.2011, 11 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 5,00 Euro pro Person / Anmeldung erforderlich unter Tel. 0234 6100-874

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Info: Tel. 0234 6100-874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Karl G. Donath, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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