LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.08.11

Foto zur MitteilungIm Mittelalter war der Feuerstein zusammen mit Feuerstahl und Zunder Bestandteil eines "Feuerzeugs" - was man noch alles mit ihm anstellen kann, gibt es beim Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie zu sehen.
Foto: LWL/S. Jülich


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Presse-Infos | Kultur

"Mythos Feuerstein" - Ein vergessener Rohstoff und seine Geschichte

Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie

Bewertung:

Herne (lwl). Heiß wird es beim Familiensonntag (7.8.) im LWL-Museum für Archäologie in Herne, wenn der Archäologe Dr. Ulrich Stodiek ab 14 Uhr mit einem reichhaltigen Materialfundus und einer Menge Wissen im Gepäck den "Mythos Feuerstein" aufleben lässt. Während Kinder ab zehn Jahren alles über diesen heute unterschätzten Rohstoff lernen, können die Eltern zwischenzeitlich an einer öffentlichen Führung durch die aktuelle Sonderausstellung "Fundgeschichten" über neueste Entdeckungen von Archäologen in NRW oder durch die Dauerausstellung im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) teilnehmen.

Viele glauben, Feuerstein spiele - wie sein Name es nahelegt - lediglich eine wichtige Rolle bei der Beherrschung des Elementes "Feuer". Doch er war darüber hinaus für unsere steinzeitlichen Vorfahren ein idealer Rohstoff zur Herstellung scharfkantiger Werkzeuge.

Im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert war Feuerstein für die Waffentechnik wichtig. In bearbeiteter Form erzeugte er als sogenannter Flint- oder Kippstein die Funken zur Zündung der Pulverladung. Feuerstein wurde dadurch zu einem Rohstoff von großer strategischer und damit sogar politischer Bedeutung. Und weil kaum jemand weiß, in welch verborgenen Nischen Feuerstein heute noch zum Einsatz kommt, wird der Experte dieses Geheimnis lüften.

Besucher können beim Familiensonntag nicht nur den reichhaltigen Fundus an Materialien und Steinwerkzeugen begutachten, sondern zudem die Grundlagen prähistorischer Steinbearbeitungstechniken "live" miterleben.

Wegen der Begrenzung der Teilnehmerzahl bittet das LWL-Museum um Anmeldung unter 02323 94628-0 oder -24 während der Öffnungszeiten.

Termine und Kosten:
• Sonntag, 07.08.2011, Familiensonntag "Mythos Feuerstein", 14 bis 18 Uhr, für Eltern wahl-weise mit einer öffentlicher Führung durch die Dauerausstellung (14 Uhr) oder durch die Sonderausstellung "Fundgeschichten" (16 Uhr)
• Dauer: 4 Stunden
• Zu entrichten ist lediglich der Museumseintritt.

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
• € 3,50 Erwachsene
• € 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen und Schüler
• € 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
• € 8,00 Familien
• € 2,10 Ermäßigungsberechtigte
• € 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Katja Baron, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-3504
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Archäologie Herne
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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