LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 29.07.11

Foto zur MitteilungAuch ein Stück Castroper Bergbaugeschichte: Deputatkohlen-Anlieferung an der Bochumer Straße um 1970.
oto: Stadtarchiv Castrop-Rauxel


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Presse-Infos | Kultur

Noch eine Woche Zechen-Fotos aus Castrop-Rauxel

Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern endet Sonntag

Bewertung:

Dortmund (lwl). "Die Fotos hier oben sind wirklich beeindruckende Zeugnisse von der Entwicklung des Bergbaus in den letzten Jahrzehnten." So oder ähnlich äußerten sich zahlreiche Besucher der aktuellen Ausstellung "Zechen in Castrop-Rauxel", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seiner Reihe "Galerie Industriearbeit" in seinem Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund präsentiert. Besucher haben noch gut eine Woche die Möglichkeit, die 500 historischen Aufnahmen zu sehen. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Arbeitskreis "Schachtzeichen" und dem Stadtarchiv Castrop-Rauxel.

Die Fotos der Zechen Erin, Graf Schwerin und Viktor Ickern dokumentieren 130 Jahre Bergbaugeschichte. Die Spannbreite reicht von der frühen Schachtabteufung bis hin zu Sprengungen von Fördergerüsten im Zuge der Kohlenkrise. Die Zeit des Bergbaus endete in Castrop-Rauxel im Jahr 1983. Anhand der Bilder werden jetzt "viele Erinnerungen an die Kindheit" wieder lebendig, heißt es in einer Notiz des Besucherbuches, in dem zahlreiche Einträge den Zuspruch von Museumsgästen dokumentieren. Ein anderer Besucher kommentiert den Strukturwandel: "Man kann es kaum glauben, wie Castrop früher mal ausgesehen hat. Welch eine Leistung, eine Stadt so umzugestalten und für die Menschen lebenswert zu machen!"

Parallel präsentiert das LWL-Industriemuseum auf der Galerie in der alten Zechenwerkstatt die Fotoausstellung "Wahre Helden" (bis 28.8.), die die industrielle Arbeitswelt in verschiedenen Branchen und Betrieben Westfalens vom Ende der 1970er bis Anfang der 1990er Jahre zeigt. Die ebenfalls noch laufende Ausstellung "Von Alma bis Zollverein" (bis 25.10.), die 200 historische Zechenkarten aus dem gesamten Ruhrgebiet präsentiert, wurde vor kurzem um einige Neuerwerbungen angereichert.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
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