LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.07.11

Foto zur MitteilungTheresienthaler Römer.
Foto: LWL / Holtappels


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Presse-Infos | Kultur

Zier- und Gebrauchsglas aus Theresienthal

Neue Sonderausstellung im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Bewertung:

Petershagen (lwl). Unzählige Formen, Farben und Dekore. Das ist der visuelle Eindruck der Sonderausstellung Zier- und Gebrauchsglas aus Theresienthal, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim zeigt. Den Besucher erwartet ein Rundgang durch 175 Jahre Produktgeschichte der bayerischen Glashütte Theresienthal. Die Ausstellung wird am Sonntag, 31. Juli, um 11 Uhr in den Räumen des Herrenhauses eröffnet und ist dort bis zum 23. Oktober zu sehen.

Die Hütte Theresienthal wurde 1836 gegründet und gehörte ab Mitte des 19. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Fabriken ihrer Art in Deutschland. Sie war ab Ende des 19. Jahrhunderts auf Hohlglasproduktion spezialisiert und arbeitete mit namhaften Designern verschiedenster Stilrichtungen zusammen. Besonders bekannt sind die Theresienthaler Trinkgläser, deren Stile vom Biedermeier über Historismus, Jugendstil und Neue Sachlichkeit bis zu Formen aktueller Entwerfer reichen.

Das LWL-Industriemuseum präsentiert Trinkgläser, Wein- und Bierservices sowie Vasen der verschiedenen Epochen aus der Privatsammlung Stephan Buse. Eine große Farb- und Formenvielfalt an Stengelgläsern und Römern entwickelte Theresienthal im Jugendstil. Damals arbeitete der bekannte Entwerfer Hans Christiansen für die Hütte. Gläser von ihm werden ebenfalls zu sehen sein. Die "Neue Sachlichkeit" der 1920er und frühen 1930er zeigen zarte Strohgläsern nach Entwürfen von Hans von Poschinger. Nach dem Zweiten Weltkrieg und besonders ab den 1970er Jahren orientierte sich die Produktion der Hütte an historischen Formen. Hier kontrastiert die Ausstellung historische Vorbilder mit neu aufgelegten Trinkgläsern. In den 1990er Jahren suchte die Glashütte Theresienthal nach einer Neuausrichtung ihrer Produktpalette. Aus dieser Zeit stammen die Entwürfe der Designer Heike Philipp und Volker Hundertmark. Ende der 1990er Jahre geriet die Hütte in wirtschaftliche Schwierigkeiten.

Bei der Eröffnung am Sonntag (31.7.) um 11 Uhr führt Sammler Stephan Buse in das Thema der Ausstellung ein und unternimmt mit den Besuchern einen kurzen Rundgang durch seine in Gernheim gezeigte Sammlung.

Begleitprogramm

So, 7.8. und So, 25.9.2011, jeweils 14.30 Uhr:
Sonderführungen durch die Ausstellung "Zier- und Gebrauchsglas aus Theresienthal", nur Museumseintritt

Do, 6.10.2011, 18 Uhr:
Vortrag: Theresienthaler Glas. Ein Sammler berichtet. Referent: Stephan Buse, Eintritt frei



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Sven Panthöfer, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Tel. 05707-9311-18
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
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