LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 13.07.11

Foto zur MitteilungLWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale (Mitte), LWL-Dezernentin Judith Pirscher (l.) und Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold erklärten die Architektur des neuen LWL-Landesmuseums am Modell.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungNeubau-Modell: Spitze und Eingang am Domplatz.
Foto: LWL/Hanna Neander


Foto zur MitteilungNeubau-Modell: Perspektive auf den Eingang des Museums am Aegidiimarkt.
Foto: LWL/Hanna Neander


Foto zur MitteilungEingang des neuen LWL-Landesmuseums am Domplatz.
Grafik: Staab Architekten


Foto zur MitteilungEingang am Aegidiimarkt.
Grafik: Staab Architekten


Foto zur MitteilungEingang am Aegidiimarkt.
Grafik: Staab Architekten


Foto zur MitteilungPatio bei Nacht.
Grafik: Staab Architekten.


Foto zur MitteilungBlick auf den Eingang an der Rothenburg.
Foto: Elisabeth Deiters-Keul


Foto zur MitteilungBlick in den Patio.
Foto: Elisabeth Deiters-Keul


Foto zur MitteilungGesamtansicht des Neubau-Modells.
Foto: LWL/Hanna Neander


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Presse-Infos | Kultur

Ein neues Haus für die Kunst

Ausstellung zeigt Präsentationsmodell des LWL-Landesmuseums

Bewertung:

Münster (lwl). Tag für Tag wächst das neue Haus für die Kunst und in wenigen Wochen soll der Rohbau fertig sein: Das neue LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte hat schon jetzt ein Gesicht. Anfang 2014 wird die größte Baumaßnahme des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) abgeschlossen sein und das neue Museum mit seinen 51 Ausstellungsräumen eröffnen. Eine Ausstellung im Altbau des Museums informiert seit Mittwoch (13.7.) über die Architektur nach den Entwürfen von Staab Architekten aus Berlin und zeigt den Besucherinnen und Besuchern, wie der Neubau im Detail aussehen wird.

Im Mittelpunkt der Präsentation steht das Neubau-Modell im Maßstab 1:150, das der LWL jetzt bauen ließ, um dem großen, öffentlichen Interesse an dem Neubau nachzukommen. Das sehr detailreich gearbeitete Holz-Modell ermöglicht sogar Einblicke in das Innere des künftigen Museums. "Ich finde das Modell sehr gelungen, weil es nicht nur die Architektur unseres Museums zeigt, sondern auch, wie sich der Neubau in die innerstädtische Bebauung einfügt, was sozusagen die Handschrift von Volker Staab ist", erklärt LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. Filme von der Baustelle und Computer-Visualisierungen ergänzen die Ausstellung.

Die "Architektur der Höfe", die außerhalb der Baustelle noch nicht zu erkennen ist und eines der Markenzeichen des Staab-Baus ist, lässt sich an dem Modell sehr gut ablesen. "Über eine Sequenz von vier Höfen - den Vorplatz an der Rothenburg, den offenen Patio, das innere Foyer mit gut 14 Metern Raumhöhe und den Vorhof am Domplatz - entsteht eine durchgehende Verbindung von Süden nach Norden", erläutert LWL-Dezernentin Judith Pirscher vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb. Im Erdgeschoss sind alle Service-Bereiche angesiedelt, darunter die Bibliothek, der Veranstaltungssaal, die Gastronomie und die Buchhandlung. "Damit wird das Erdgeschoss zu einem spannenden, öffentlichen Ort des Museums", sagt Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold.

Der Haupteingang liegt an der Rothenburg und definiert den zuvor leblosen Platz neu: Zusammen mit der Außenterrasse des Restaurants, der Galerie der Gegenwart und dem Ausstellungsraum des Westfälischen Kunstvereins entsteht hier ein belebter innerstädtischer Raum. Ebenfalls deutlich an dem Modell zu erkennen ist die Gebäudespitze am Domplatz: Die Spitze schafft zum Domplatz ein architektonisches Signet, das sich mit einem Durchgang zu den benachbarten Universitätsgebäuden öffnet. Auch Details der Fassade sind sichtbar: Das Museum erhält an allen Seiten, die nach außen gerichtet sind, eine Sandsteinfassade und fügt sich damit in die innerstädtische Bebauung ein, an allen Seiten, die sich nach innen in die Höfe richten, eine geschliffene Sichtbetonfassade.

Auf der Baustelle wird im Eiltempo gearbeitet, im Museum wird unter Hochdruck die Neupräsentation der Sammlung vorbereitet. Dennoch dauert es noch bis Anfang 2014, bis das Museum neu eröffnet wird. "Ein Museum, das strengste klimatechnische Ansprüche erfüllen muss, damit die Kunstwerke bei optimaler Temperatur und Luftfeuchtigkeit noch Jahrhunderte überdauern, wird nicht von heute auf morgen gebaut", erläutert Arnhold. Wenn der Bau innen und außen komplett fertig ist - das ist der Zeitpunkt, zu dem man normalerweise ein Wohnhaus beziehen kann - ,gehen die Arbeiten für das Team des Museums erst richtig los. Der Bau muss trocknen, das Klima muss einreguliert werden, die Depots wieder eingeräumt werden und schließlich die Kunst an die Wand gebracht werden. Aus diesem Grund muss auch der Altbau für einen begrenzten Zeitraum schließen, und zwar nach der großen Ausstellung "Goldene Pracht" (26. Februar - 28. Mai 2012) ab Juli 2012. Ab diesem Zeitpunkt werden die Sammlungen neu zusammengestellt, der Depotturm wieder ausgeräumt und zurückgebaut und die beiden Häuser - alt und neu - baulich miteinander verbunden. Arnhold: "Dieses wäre im laufenden Betrieb einfach nicht möglich."

Der Um- und Neubau des LWL-Landesmuseums kostet rund 48 Millionen Euro. Neun Millionen Euro kommen als Zuschuss vom Land Nordrhein-Westfalen.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Claudia Miklis, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-168, claudia.miklis@lwl.org
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Westfälisches Landesmuseum
Domplatz 10
48143 Münster
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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