LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.06.11

Foto zur MitteilungBildunterschrift: Vier Jugendliche untersuchen eine goldene Kugel.
Foto:LWL


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Presse-Infos | Kultur

"Goldene Zeiten" im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

Vermittlungsprojekt für Kinder und Jugendliche zur Ausstellung "Goldene Pracht"

Bewertung:

Münster (lwl). Gold, Silber und Edelsteine - seit Jahrtausenden üben diese Materialien eine extreme Faszination aus. Die Ausstellung "Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen" (26.02.- 28.05.2012) des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, der Domkammer Münster und des Exzellenzclusters "Religion und Politik" der Universität Münster zeigt ab Februar 2012, wie sie gerade in Westfalen besonders kunstfertig verarbeitet wurden. Passend zur Ausstellung bietet das LWL-Landesmuseum Kindern und Jugendlichen schon im Vorfeld die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen. Als Pilotgruppen können sie von September 2011 bis Februar 2012 an verschiedenen, kostenlosen Workshops teilnehmen, das Museumsteam bei der Arbeit unterstützen und in die verschiedene Arbeitsbereiche eintauchen: In Interviews mit den Verantwortlichen werden sie als Journalisten tätig sein, unter Profianleitung zu Juniorgoldschmieden heranreifen und in einer Juwelierwerkstatt eigene Kreationen verwirklichen. Als Kunstdetektive werden sie Objekte auskundschaften und schließlich als Zeitreisende die Epoche erfahren und verstehen lernen. Alle Recherchen fließen abschließend in ein selbstgestaltetes Begleitheft ein, das später jüngeren Ausstellungsbesuchern zur Orientierung dient.

Mitmachen können alle Kinder- und Jugendgruppen (zehn bis 15 Teilnehmer) von freien, kommunalen oder kirchlichen Trägern aus der Region im Alter von acht bis 18 Jahren. Zudem muss ein Ansprechpartner zur Verfügung stehen und die Gruppen begleiten. Die Pilotteams bekommen zwischen September 2011 und Februar 2012 zunächst Besuch vom Museumsteam und fahren zu drei Treffen nach Münster. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos, die Pilotteams zahlen nur die Reisekosten nach Münster.
Bewerben können sich die Teams mit einem kurzen Motivationsschreiben an das LWL-Landesmuseum (Mail: sandra.pulina@lwl.org) unter Angabe des Workshops, an dem die Gruppe teilnehmen möchte. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2011.

Hintergrund
Die europäische Kulturlandschaft Westfalen verfügt über einen besonders reichen Schatz an mittelalterlichen Goldschmiedearbeiten. In den erblühenden Bischofs- und Hansestädten dieser Region entstanden seit dem 13. Jahrhundert Werke von hohem künstlerischen Rang: prächtige Reliquienschreine und Reliquiare, aufwendig gestaltete liturgische Geräte wie Kelche und Monstranzen, Kruzifixe, Buchdeckel, Mantelschließen, weltlicher Schmuck und Ratssilber.

Die Ausstellung widmet sich erstmals den vielfältigen (kunst-)historischen, sozialen, funktionalen und technischen Facetten dieser bislang wenig bekannten und beachteten Kostbarkeiten. Im Glanz von Gold, Silber und Edelsteinen wird ein bedeutendes Kapitel westfälischer Kunst- und Kulturgeschichte zu neuem Leben erweckt.



Pressekontakt:
Nadine Block, Telefon 0251 5907-311 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Kunst und Kultur
Westfälisches Landesmuseum
Domplatz 10
48143 Münster
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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