LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 07.06.11

Foto zur MitteilungSo sieht archäologische Arbeit im Braunkohltagbau aus: Direkt vor dem Schaufelradbagger liegt der freigelegte Grundriss einer römischen Villa aus dem 2. bis 3. Jh. n. Chr.
Foto: LWL/U. Geilenbrügge


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Presse-Infos | Kultur

Im Schatten von Förderband und Schaufelbagger: Archäologie im Braunkohletagebau

Öffentlicher Vortrag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Bewertung:

Herne (lwl). Zwischen Abraumgraben und Schaufelbagger erforschen Archäologen im Rheinland die Menschheitsgeschichte der Region. Dr. Udo Geilenbrügge erläutert in einem öffentlichen Vortrag am Donnerstag (9.6.) um 19 Uhr im LWL-Museum für Archäologie in Herne die neuesten Ergebnisse und besonderen Herausforderungen der Archäologie im Braunkohletageabbau.

Die spektakulärsten Funde der Grabungen sind noch bis zum 20. November in der aktuellen Sonderausstellung "Fundgeschichten" über neueste Entdeckungen von Archäologen in NRW im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu sehen.

Über 360 Hektar Erde werden in den rheinischen Braunkohletagebauen Garzweiler, Hambach und Inden jährlich abgebaut. Bevor Schaufelbagger und Förderband zum Einsatz kommen, erforschen die Archäologen Stück um Stück die Erdschichten auf Spuren früherer Kulturen.

In dem seit Jahrtausenden besiedelten Gebiet finden sie Zeugnisse der Vergangenheit vom Neandertaler bis in die Neuzeit. Im Vergleich zu klassischen Grabungen , die heutzutage in der Regel im Rahmen von Baumaßnahmen erfolgen und daher nur eine begrenzten Bodenfläche freilegen, ist Archäologie im Tagebau von größerer Dimension: Statt weniger hundert Meter wird hier quadratkilometerweise gegraben. So lassen sich ganze Siedlungen verschiedenster Epochen dokumentieren und erforschen - eine absolute Besonderheit in der Archäologie .

Der Vortrag findet im Rahmen einer wissenschaftlichen Reihe zur aktuellen Sonderausstellung "Fundgeschichten. Neueste Entdeckungen von Archäologen in NRW" statt.

Termin und Kosten:
Donnerstag, 9.6.2011, 19 Uhr, "Archäologie im Braunkohletageabbau", öffentlicher Abendvortrag von Dr. Udo Geilenbrügge (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland)
Der Vortrag findet im Vortragsaal des Museums statt. Der Eintritt ist frei.

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 02323 94628-0
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
• € 3,50 Erwachsene
• € 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen und Schüler
• € 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
• € 8,00 Familien
• € 2,10 Ermäßigungsberechtigte
• € 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Eva Masthoff, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-8920,
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Archäologie Herne
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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