LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.06.11

Foto zur MitteilungMotiv der Einladungskarte zum "Kanalrauschen" am Samstag, 11. Juni, im Schiffshebewerk.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungSchüler der Band "The Infinite Mystery 11" von der Dortmunder Droste-Hülshoff-Realschule bei einem Besuch im Schiffshebewerk. Das Rauschen des Kanals und Schiffsglocken werden in ihrem Song zu hören sein.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Kanalrauschen - Ruhrgebietsklänge reloaded

Wandelkonzert im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

Bewertung:

Waltrop (lwl). Wie funktioniert ein Schiffshebewerk? Diese Frage hat schon Tausende Schüler beschäftigt, die das LWL-Industriemuseum in Waltrop besuchten. Aber wie klingt eigentlich die gigantische Stahlkonstruktion? Das fragen sich seit einigen Wochen 100 Jugendliche zusammen mit ihren Lehrern aus Dortmund, Gelsenkirchen, Gladbeck, Castrop-Rauxel und Bergkamen. Im Rahmen des Projektes "Kanalrauschen" erkundeten sie Klänge, Geräusche und Rhythmen rund ums Hebewerk und komponierten aus dem Gehörten und Gesehenen eigene Stücke. Das Ergebnis präsentieren die Schüler am Samstag, 11. Juni, in Waltrop. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt um 15 Uhr zum öffentlichen Wandelkonzert ein. Der Eintritt ist frei.

Der Auftakt der musikalischen Ruhrgebiets-Zeitreise liegt bereits ein Jahr zurück. Im vergangenen Jahr initiierte der LWL mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen auf der Zeche Zollern zusammen mit drei Schulen die ersten Ruhrgebietsklänge. "In diesem Jahr sind schon fünf Schulen mit im Boot", freut sich Projektleiterin Anja Hoffmann vom LWL-Industriemuseum. Das Adalbert-Stifter-Gymnasium in Castrop-Rauxel, das Städtische Ratsgymnasium in Gladbeck, die Droste-Hülshoff-Realschule in Dortmund, die Hauptschule an der Emmastraße in Gelsenkirchen und das Städtische Gymnasium Bergkamen, die alle einen Schwerpunkt ihres Schulprogramms auf die musikalische Erziehung gelegt haben, machen mit.

"Wir haben bereits im letzten Jahr gemeinsam festgestellt, dass sich die Geschichte von der Industrialisierung bis zum Strukturwandel des Ruhrgebiets auch anders als durch Daten und Fakten vermitteln lässt", erläutert Anja Hoffmann. "Unsere Industriedenkmäler zeigen mit ihrer Architektur, ihrer Technik und den Spuren der Menschen, die hier gearbeitet und gelebt haben, Geschichte und Wandel auf ganz besonders lebendige Art."

Die zwölf bis 18-jährigen Schüler machten in den vergangenen Wochen unter professioneller Anleitung der Musiker und Komponisten Dr. Gordon Kampe und Roman Pfeifer aus Essen sowie Richard Ortmann aus Dortmund erste Schritte in die Welt des Arrangierens, Improvisierens und Komponierens. "Wichtig ist, dass die Jugendlichen Spaß haben, sich mit ihren Ideen beim Komponieren frei zu entfalten. Die Ergebnisse sind immer auf ihre ganz eigene Weise sensationell", so die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Folkwang Universität der Künste in Essen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Mirka Mainzer, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-250
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
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Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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