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Mitteilung vom 01.06.11

Foto zur MitteilungDie Herstellung eines Objekts in der Graalglas-Technik ist sehr aufwändig.
Foto: LWL / M. Holtappels


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Presse-Infos | Kultur

Graalglas an Pfingstsonntag

Skandinavische Glaskunsttechnik im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Bewertung:

Petershagen (lwl). Glas blasen, schleifen und überfangen - das sind die wichtigsten Arbeitsschritte der so genannten Graalglas-Technik. Am Sonntag, 12. Juni , können Besucher am Ofen des LWL-Industriemuseums Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) mehr zu dieser besonderen Technik der Glasherstellung erfahren. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt von 10 bis 18 Uhr zum Zuschauen ein.

Die Gernheimer Glasmacher und Graveure bauen das Glasobjekt in aufwändigen Arbeitsschritten auf: Zunächst wird die gewünschte Form mundgeblasen und farbig überfangen. Sobald sie abgekühlt ist, kann sie graviert, geschliffen oder sandgestrahlt werden. Dabei werden Teile des farbigen Auftrags wieder abgenommen. Anschließend überzieht der Glasmacher das Objekt nochmals mit heißem Glas und verleiht der heißen Masse die endgültige Form.

Die Graal-Technik ist eine verhältnismäßig junge Arbeitstechnik. Sie wurde 1916 von einem schwedischen Glasmachermeister entwickelt und wird wegen des hohen Arbeitsaufwands lediglich in der Glaskunst angewandt.

Pfingstsonntag und -montag findet jeweils um 11 Uhr eine kostenlose Führung durch das gesamte Museum statt.



Pressekontakt:
Sven Panthöfer, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Tel. 05707 9311-30 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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