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Mitteilung vom 19.05.11

Foto zur MitteilungKünstlervereinigung Kosmopolen in der Zeche Hannover.
Foto: LWL/Danielewicz


Foto zur MitteilungDer Autor Artur Becker.
Foto: LWL/Danielewicz


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Presse-Infos | Kultur

Kosmopolen in der Zeche Hannover

Polnische-deutsche Künstlervereinigung präsentiert Aktion "Mehr sehen" im LWL-Industriemuseum

Bewertung:

Bochum (lwl). Polnische Kultur im Ruhrgebiet zeigt die Künstlervereinigung "Kosmopolen" am kommenden Wochenende (21.-22.5.2011) im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum.
Den Auftakt macht am Samstagabend (18 Uhr) die Sängerin Kasia Bortnik & Band mit eigenen Kompositionen aus folkloristischen, poppigen und jazzigen Elementen, gesungen in Deutsch, Polnisch und Englisch. Ab 20 Uhr folgt die Bochumer Autorin und Performerin Ksymena Woka mit der Lesung "ka - eine Integration". Robert Kusiolek, Komponist Neuer Musik, begleitet die Lesung auf dem Akkordeon.

Am Sonntag beginnt das Programm mit einer zweisprachigen Lesung des polnischen Romanciers, Lyriker und Essayisten Artur Becker, Träger des Adelbert-von-Chamisso-Preises. Abends folgen eine Lesung des Lyrikers Jerzy Gosciniak sowie Konzerte des Jazzmusikers Vitold Rek (Kontrabaß) und des Streichequartetts um die Komponistin, Bratschistin und Sängerin Katrin Mickiewicz.
An beiden Tagen sind in einer Ausstellung Kunstwerke und Fotos zu sehen von:
Krzysztof Gruse, Maja Wojdyla, Anetta Küchler-Mocny, Shoko, Dariusz Kantor, Sebastian Fritzsch, Martin Janczek, Manja Hardukiewicz, Maria Kossak, Lila Karbowska und Emanuela Danielewicz. Die Ausstellung wird von Emanuela Danielewicz und Krzysztof Gruse kuratiert.

"Die Erfahrung der Migration und der Multikulturalität, das Verwachsen unserer polnischen Wurzeln mit der deutschen Kultur und Sprache ist ein wesentlicher Teil unserer Identität und bildet das kreative Potential für unser künstlerisches Schaffen" verrät die Fotografin und Vorsitzende der Kosmopolen, Emanuela Danielewicz. "Unser Ziel ist es, für ein breiteres Publikum das Interesse an der polnisch geprägten sprachlichen und musikalischen Kunst und Kultur zu wecken und sie damit auch sichtbar und erlebbar zu machen", so Danielewicz weiter.
LWL-Museumsleiter Dietmar Osses freut sich über die Kooperation: "Bochum war lange Zeit das Zentrum der polnischen Kultur in ganz Deutschland. Auch wenn sich der Schwerpunkt in andere Regionen verlagert hat - die Aktion der Kosmopolen zeigt, wie groß die künstlerische Kraft der Polen im Ruhrgebiet heute wieder ist".

Die Aktion "Ein Mehr sehen" wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch das Land NRW. Sie ist Teil des Polen-NRW-Jahres nrwpolsce 2011-2012.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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