LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 13.05.11

Foto zur MitteilungDie Zeche Hansemann in Dortmund-Mengede auf einer 100 Jahre alten Postkarte.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungGruß aus Gelsenkirchen: Kolorierte Postkarte der Zeche Rheinelbe aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Von Alma bis Zollverein

LWL-Industriemuseum zeigt Zechen-Postkarten auf Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Von Alma bis Zollverein - das gesamte Alphabet decken die rund 300 Zechen ab, die es zur Hochzeit des Bergbaus im Ruhrgebiet gab. Wie die Schachtanlagen zwischen Ruhr und Emscher aussahen, kann man heute vielfach nur noch auf Postkarten sehen - d e m Bildmedium um die Zeit der Jahrhundertwende. Mehr als 2000 Ansichtskarten von Steinkohlenzechen schlummern in der Sammlung des LWL-Industriemuseums. Eine Auswahl von 200 historischen Karten präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Sonntag (15.5.) auf der Zeche Zollern in Dortmund.

Auf der "Galerie Industriearbeit" im Obergeschoss der alten Zechenwerkstatt sind die Karten in 15 Vitrinen nach dem Stadtalphabet angeordnet: von Ahlen bis Witten. Für Dortmund wurden 20 Zechen berücksichtigt: Adolf von Hansemann, Borussia, Dorstfeld, Fürst Hardenberg, Germania, Glückauf, Glückaufsegen, Gneisenau, Gottessegen, Hansa, Holstein, Kaiserstuhl, Minister Stein, Neu-Iserlohn, Oespel, Scharnhorst, Schürbank, Tremonia, Westhausen, Zollern I/III und Zollern II/IV.

"Die meisten Ansichtskarten stammen aus den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts", erklärt Dr. Thomas Parent, stellvertretender Museumsdirektor. Sie zeigen unterschiedliche Typen von Förder-türmen und -gerüsten (vom Malakowturm bis zum Deutschen Strebengerüst) sowie weitere Tages-anlagen und zugehörige Betriebe wie Kokereien. Eine Rarität sind Karten mit Motiven wie der historischen Marmorschaltwand von Minister Stein in Dortmund oder der Berglehrlingsausbildung auf Zeche Radbod in Hamm. Auf Werbekarten präsentieren Bergleute in prächtiger Knappenuniform riesige Bastelarbeiten: meistens Zechenmodelle, aber auch das Ulmer Münster, mit dem höchsten Kirchturm der Welt.

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 15.5., um 14 Uhr wird Dr. Thomas Parent die Ansichtskarten-Sammlung des Industriemuseums vorstellen und die Zechenkarten in den Vitrinen erläutern. Anschließend gibt er um 15 Uhr bei einer Themenführung durch die Maschinenhalle der Zeche Zollern, die zur Zeit noch Baustelle ist, Einblicke in die Restaurierung eines "Juwels der Industriekul-tur". Besucher zahlen lediglich den normalen Museumseintritt (Erwachsene. 3,50 Euro)

Von Alma bis Zollverein
Ruhrbergbau im Spiegel der Ansichtskarte
15.5. bis 25.10.2011
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5, 44388 Dortmund
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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