LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 10.05.11

Foto zur MitteilungDie Arbeiterhäuser Am Rübenkamp sind die erste Station des historischen Spaziergangs rund um die Zeche Hannover.
Foto: LWL / Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

Wohnen auf der Seilscheibe

LWL-Industriemuseum bietet Führung durch die Siedlung an

Bewertung:

Bochum (lwl). Zechensiedlungen - jeder im Ruhrgebiet kennt sie. Aber wie sind sie entstanden und was macht ihre Besonderheiten aus? Antworten auf diese Fragen erhalten Teilnehmer einer Führung, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 14. Mai, um 15 Uhr in Bochum anbietet. Startpunkt des historischen Rundgangs ist das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover.

Von dort gehen die Teilnehmer zu den museumseigenen Arbeiterhäusern Am Rübenkamp, in denen die Bergleute mit ihren Familien und Kostgängern wohnten. Die großen Nutzgärten benötigten die Bergarbeiterfamilien, um Gemüse und Obst anzubauen und die Familie zu ernähren. Um die Arbeiter langfristig an die Zeche zu binden, ließ Alfried Krupp ab 1907 Wohnsiedlungen mit Gärten errichten. Beim Rundgang durch die Eickeler Kolonie und die Siedlung Dahlhauser Heide erfahren die Teilnehmer auch, warum die Häuser hier an westfälische Bauernhöfe erinnern.

Geschichtstour: Wohnen auf der Seilscheibe
Sa, 14.5.2011, 15 -17 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter 0234 6100-874



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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