LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.05.11

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Foto/Film: LWL


Foto zur MitteilungAufgrund seiner Form und Stabilität als Hackbrett verwendet: Der Schädel eines Wollhaar-Nashorns.
Foto: LWL/Christian Howe


Foto zur MitteilungZeugen vom reichen mediterranen Warenangebot: feine Pinselaufschriften wie auf dieser Amphore sind noch auf zahlreichen Behältnissen zu erkennen und verraten mehr über den einstigen Inhalt.
Foto: U. Ehmig


Foto zur MitteilungDie massiv gegossene Bronzestatuette des musizierenden Zwergs mit Doppelflöte wurde im Gebiet des ehemaligen römischen Hafens gefunden.
Foto: RGM/RBA (Römisch-Germanisches Museums der Stadt Köln/Rheinisches Bildarchiv, Köln)


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Presse-Infos | Kultur

Archäologie nach Fahrplan

Herausragend Funde der Kölner U-Bahn-Grabungen in Herne ausgestellt - Neuer LWL-Film

Bewertung:

Herne (lwl). Es ist eines der spektakulärsten archäologischen Projekte der vergangenen Jahre: Die umfangreichen Grabungsarbeiten in Zusammenhang mit dem Kölner U-Bahn-Bau. Die neuesten Fundstücke aus den Kölner Grabungen sind derzeit in der Ausstellung "Fundgeschichten" im LWL-Museum in Herne zu sehen.

Zirka vier bis sieben Meter unter dem heutigen Kölner Bodenniveau liegt die 2000-jährige Stadtgeschichte der Metropole, die im Rahmen des derzeit größten städtebaulichen Projekts Deutschlands Stück für Stück zutage gefördert wird.

Das Fundspektrum reicht von der jüngsten Vergangenheit bis in die Römerzeit. In der Ausstellung in Herne sind vor allem Funde aus dem ehemaligen römischen Hafen zu sehen, der im Bereich der heutigen Kölner Altstadt lag. Nicht nur Alltagsgegenstände wie Geschirr und andere Gebrauchskeramik fand sich in dem im Laufe der Zeit verlandeten Hafengrund, sondern auch Kurioses: So entdeckten die Archäologen den Schädel eines Wollhaar-Nashorns, das wohl ein Metzger in römischer Zeit aufgrund seiner ambossähnlichen Form als Hackbrett benutzte, wie zahlreiche Einkerbungen in dem Knochen nahe legen. Die Überreste von Amphoren mit Originalbeschriftung zeigen, wie gut die Römer zu leben wussten und wie ausgeprägt der Fernhandel in römischer Zeit bereits war: kostbare Würzsaucen und Öle aus fernen Ländern müssen in riesigen Mengen in die Colonia Claudia Ara Agrippinensis gebracht worden sein.

Zu sehen sind diese Fundstücke noch bis zum 20.11. in der Ausstellung "Fundgeschichten. über neueste Entdeckungen von Archäologen in NRW im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne. Das Museum zeigt die spektakulärsten Archäologie-Funde lder vergangenen fünf Jahre aus dem Boden Nordrhein-Westfalens. Über 1.000 Objekte vom Urzeittier bis zum Bomber des Zweiten Weltkrieges zeigen die archäologischen "Bodenschätze" der Region.
Alle Informationen unter www.fundgeschichten.lwl.org
Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
• € 3,50 Erwachsene
• € 2,10 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen und Schüler
• € 2,00 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
• € 8,00 Familien
• € 2,10 Ermäßigungsberechtigte
• € 3,00 Erwachsene in Gruppen

Achtung Redaktionen:
Zu dieser Presseinformation gibt es Filmmaterial unter http://www.lwl.org/LWL/Der_LWL/PR/tv_audioservice/Filme_Kultur/fundgeschichten/fund-nach-fahrplan



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Eva Masthoff, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-8920, und Katja Baron, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-3504
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Archäologie Herne
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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