LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 02.05.11

Foto zur MitteilungMit solchen Schwertern könnte in den Sachsenkriegen in Westfalen gekämpft worden sein.
Foto: LWL/ S. Brentführer


Foto zur Mitteilung Frühmittelalterlicher Schädel mit Hiebverletzung aus den Sachsenkriegen?
Foto: M. Kunter, Gießen


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Kultur

Archäologie des Frühmittelalters in Westfalen

Vortrag im LWL-Museum für Archäologie

Bewertung:

Herne (lwl). Im frühen Mittelalter schrieb Westfalen Weltgeschichte: Es war die Zeit der Sachsenkriege, in deren Folge sich Karl der Große und Papst Leo III. im Jahre 799 in Paderborn trafen - ein Ereignis von großer Bedeutung weit über Westfalen hinaus. Über die Zeit des frühen Mittelalters in Westfalen berichtet am Donnerstag (5.5.) Dr. Christoph Grünewald im LWL-Museum für Archäologie in Herne allen Interessierten. Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr und ist kostenfrei.

Über die Franken und Sachsen der Merowingerzeit in Westfalen gibt es keine einheimischen Schriftquellen. Seit Jahrzehnten wird daher diskutiert, ob die einheimische Bevölkerung sächsisch oder fränkisch war. Archäologen versuchen, im Boden Antworten auf diese Fragen zu finden. Dr. Christoph Grünewald, Fachmann des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), wird in seinem Vortrag anhand alter und neuer Archäologie-Funde ein Bild vom Leben der Menschen in Westfalen von der Völkerwanderungszeit bis zur Eingliederung Westfalens in das fränkische Reich zeichnen. Dabei werden auch Themen wie Siedlungsformen und Bestattungssitten im Laufe der Jahrhunderte beleuchtet.
Der Vortrag findet im Rahmen einer wissenschaftlichen Reihe zur aktuellen Sonderausstellung "Fundgeschichten. Neueste Entdeckungen von Archäologen in NRW" statt.

Termin und Kosten:
Donnerstag, 5.5.2011, 19 Uhr,
"Archäologie des Frühmittelalters in Westfalen", öffentlicher Abendvortrag von Dr. Christoph Grünewald
Der Vortrag findet im Vortragsaal des Museums statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Mehr Infos unter http://www.fundgeschichten.lwl.org

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de.

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Eintritt:
• € 3,50 Erwachsene
• € 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen und Schüler
• € 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
• € 8,00 Familien
• € 2,10 Ermäßigungsberechtigte
• € 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen



Pressekontakt:
Eva Masthoff, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-8920, und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Archäologie Herne
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos