LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 02.05.11

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"Igelfest" im LWL-Freilichtmuseum Detmold

vor- und aufgeführt von Lili Fischer am 1. Mai 2011

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Detmold (lwl). Am 1. Mai bot der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Freilichtmuseum Detmold erneut eine Kunstaktion mit einer Gastkünstlerin: Im Juli letzten Jahres wurde der "Igelplatz" des LWL-Freilichtmuseums in der Nähe des "Sauerländer Dorfes" von Lili Fischer eingeweiht. Im Zentrum steht eine überdimensionale Igelskulptur (1,80 x 3,00/2,00 m) eingerahmt von Tafeln mit Igelmotiven in Bodennähe.

Auf den Namen "Balthasar" wurde der Igel getauft; im künstlerischen Konzept bekleidet er eine zentrale Funktion als Vorsitzender des Igelgeheimbundes, denn: Lili Fischer hat nach jahrelanger Igelforschung den Igel als Geheimnisträger mit kosmischen Beziehungen identifizieren können. Nach 15 Millionen Jahre unbeachtetem Herumstreifens gibt sie dem Igel damit erstmalig eine eigenständige, künstlerische Bedeutung. So betrachtet die Künstlerin den Igel neben seiner Bedeutung als Symbol für die Wildtiere des Museumsgeländes als bedeutende Wärmeskulptur - hier ist an Stichworte wie Winterschlaf - Fettreserve - aktive Sommerzeit gedacht, damit zieht sie eine Verbindung zum Boys‘schen Wärmebegriff.

Das Fest am Nachmittag des 1. Mai thematisierte das Aufwachen und das Erwärmen der Igel im Frühjahr. Im Mittelpunkt stand aber die Krönung der Igelskulptur "Balthasar", der Dreh- und Angelpunkt des großen Geheimbundes der Igel ist. Hierzu hat Lili Fischer ein eigenes Krönungsritual mit ihren Studentinnen einstudiert mit festlicher Musik und einer Folge von Versen und Igeltänzen, u. a. dem Igelschnuppertanz, dem Igelwandertanz und dem Igelkarussell.
Die Gäste wurden in das Fest mit einbezogen; sie konnten sich Igelkappen aufsetzen und das Igelpicknick genießen. Dazu wurde ein Igelgebäck entwickelt und -Wein gereicht; am Sonntagnachmittag in Form von Cidre.



Pressekontakt:
Ruth Lakenbrink, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Tel. 05231/706-110 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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