LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.03.11

Presse-Infos | Kultur

Bochum: Einladung zum Pressegespräch "Gotteshäuser zu verkaufen"

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Guten Tag, liebe Kolleginnen und Kollegen,

in Bielefeld werden in der ehemaligen Martini-Kirche heute Cocktails, Spanferkelrücken oder Seeteufelbäckchen gereicht, in Gladbeck hat ein Elektroladen in der einstigen St. Pius Kirche eröffnet, und in Münster wird die Bonifatiuskirche von einem Verlag genutzt. Kirchenumnutzungen sind auch in Westfalen keine Seltenheit mehr. Die Menschen reagieren ganz unterschiedlich auf die Schließung eines Kirchengebäudes: Während aktive Gemeindemitglieder häufig um ihre Kirche trauern und der Abschied oft schwer fällt, freut sich manch Anderer, dass das Gebäude nun auch für ihn offen ist und vielfältig genutzt werden kann.

Genau diese unterschiedlichen Reaktionen hat die Volkskundliche Kommission beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Forschungsprojekt "Kirchenumnutzungen und ihre Folgen" untersucht. Die Ergebnisse liegen jetzt unter dem Titel "Gotteshäuser zu verkaufen" als Buch, als Dokumentarfilm und als Fotoausstellung vor.

Wir möchten Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, die Ausstellung, den Film, das Buch und das gesamte Projekt näher bringen beim

Pressegespräch "Gotteshäuser zu verkaufen"

am Dienstag, 15. März, um 11 Uhr

im der Kunstkirche Bochum, Steinring 34 in Bochum


LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Prof. Dr. Ruth-E. Mohrmann, Vorsitzende der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, Hausherr Probst Michael Ludwig, Christiane Cantauw, Geschäftsführerin der Kommission, Projektleiterin Katrin Bauer und Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, werden Ihnen das Projekt vorstellen.

Aus der LWL-Pressestelle grüßt Sie herzlich

Markus Fischer



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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