LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.03.11

Foto zur MitteilungDer Eiffelturm wird aus seinem Zwischenlager in Senden abtransportiert und ins LWL-Museum für Naturkunde in Münster gebracht.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungIn drei Einzelteile zerlegt wird der insgesamt 250 Kilo schwere Eiffelturm transportiert.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDer Eiffelturm passte so gerade in den LKW und muss vorsichtig herausgeholt werden.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungViele Hände sind nötig, um den schweren Fuß des Eiffelturms ins LWL-Museum für Naturkunde zu bringen.
Foto: LWL/Oblonczyk


Foto zur MitteilungDer zusammengesetzte Eiffelturm wird als sieben Meter großes Eisen-Modell in der neuen Sonderausstellung "Bionik - Patente der Natur" zu sehen.
Foto: LWL/Oblonczyk


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Presse-Infos | Kultur

Der Eiffelturm in Münster

LWL-Naturkundemuseum stellt sieben Meter großes Modell aus

Bewertung:

Münster (lwl). Der Eiffelturm aus Paris steht jetzt als sieben Meter hohes Modell im LWL-Museum für Naturkunde in Münster. Das aus Stahl konstruierte Modell wiegt 250 Kilogramm und wurde dem 324 Meter hohen Eiffelturm in Paris originalgetreu nachempfunden. Allein durch seine Größe ist das dreiteilige Modell ein zentrales Objekt der neuen Sonderausstellung "Bionik" über Patente der Natur. Die Ausstellung zu den zahlreichen Naturpatenten und ihrer Umsetzung für technische Anwendungen läuft ab 1. Juli im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)

Vorbild Oberschenkelknochen
Der Eiffelturm wird im Ausstellungsbereich zur Architektur als "Baumeisterin Natur" zu sehen sein. Er ist ein gängiges Beispiel für den Beginn des Leichtbaus um 1900 und wurde nach dem Vorbild der Oberschenkelknochen der Menschen entwickelt. Denn der menschliche Oberschenkelknochen hält mit geringem Materialaufwand große Belastungen aus. Da zusätzliches Gewicht auch zusätzlichen Energieverbrauch bedeutet, muss der Knochen leicht sein. An stark belasteten Stellen baut er Knochengewebe auf und an unbelasteten Stellen wieder ab. Das Knochengewebe ist entlang der auftretenden Kraftlinien ausgerichtet und macht den Knochen stabil. Gustav Eiffel machte sich dies zu Nutze und baute einen der höchsten Türme mit möglichst wenig Material, aber gleichzeitig hoher Stabilität.

Der Eiffelturm in Paris
Der Eiffelturm (nach seinem Erbauer Gustav Eiffel) wurde anlässlich der Weltausstellung 1889 gebaut. Die Idee, wie die Knochen zu bauen um ein leichtes und solides Bauwerk zu erhalten, hatte der Statiker Karl Cullmann 1865 in einer Anatomievorlesung bekommen. Bei ihm lernte u.a. Maurice Koechlin, der spätere leitende Ingenieur von Gustav Eiffel, dieses Prinzip kennen. Koechlin ist der eigentliche Architekt des Eiffelturmes: Er entwickelte einen ersten Entwurf und führte die notwendigen statischen Berechnungen für den "Weltausstellungsturm" durch. Gustav Eiffel stellte dieses Konzept dem Ausstellungskommissariat als wichtiges Hilfsmittel für wissenschaftliche Forschungen auf Gebieten wie der Meteorologie, der Astronomie oder der Aerodynamik vor.

Zwischen 1889 und 1930 war der Eiffelturm das höchste Bauwerk der Welt. Die außergewöhnliche Form und Konstruktionen des Eiffelturms führten zunächst zu viel Kritik. Viele Pariser sahen ihn als Schandfleck an und nannten das missliebige Objekt abwertend "Eiffelturm" .Heute ist der Eiffelturm das Wahrzeichen von Paris.

Das Modell
Die Deutsche Oper Berlin hat für eine Inszenierung einen Eiffelturm gebaut und zuletzt vor drei Jahren bei der Produktion "Lulu" genutzt. Seit diesem Zeitpunkt stand er im Dekorationslager in Spandau. Jetzt wurde der Turm für die Sonderausstellung in Münster erworben und ins LWL-Museum transportiert. Er ist das höchste Exponat der neuen Sonderausstellung "Bionik - Patente der Natur". Um den Eiffelturm vollständig präsentieren zu können muss im Ausstellungsbereich ein Stück der Deckenverkleidung entfernt werden.



Pressekontakt:
Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
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