LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 03.02.11

Foto zur MitteilungAnkunft des gesicherten Transportbusses in der LWL-Maßregelvollzugsklinik Herne.
Foto:LWL/schu-fi


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Presse-Infos | Maßregelvollzug

Erste Patienten in Herner LWL-Forensik angekommen

Transport unter Begleitung in gesicherten Gefängnisbussen

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Herne(lwl). Seit Wochen haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LWL-Maßregelvollzugsklinik Herne auf diesen Moment hingearbeitet, letzte Sicherheitskontrollen durchgeführt, Behandlungspläne ausgearbeitet und Arbeitsabläufe festgelegt. Nun sind sie da: Mit der Ankunft der ersten Patienten beginnt heute (Mittwoch, 2.2.) in einem von zwei Stationsgebäuden die Praxis in der neu eröffneten Forensik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne.

Mit 36 Patienten aus dem LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt und dreien aus der Wilfried-Rasch-Klinik in Dortmund geht die Forensik an der Wilhelmstraße in Betrieb. Beim Transport in gesicherten Gefängnisbussen sind die Patienten von Klinikpersonal begleitet worden. "Natürlich war eine gewisse Anspannung spürbar", beschreibt die Ärztliche Direktorin Ute Franz die Stimmung, "aber wir freuen uns, dass wir nun mit der eigentlichen Arbeit beginnen können. Die Personalpräsenz sei für die Anfangszeit deutlich aufgestockt. "So ein Neubeginn ist für alle, Personal und Patienten, eine Ausnahmesituation, auf die wir uns gut vorbereitet haben", so Franz.

Die LWL-Maßregelvollzugsklinik Herne bietet 90 Plätze für die Therapie und Sicherung von psychisch kranken Straftätern mit Psychosen und Persönlichkeitsstörungen. Sie geht als vorletzte von sechs neuen forensischen Kliniken in Nordrhein-Westfalen für Patienten aus der Region um Bochum, Herne und Recklinghausen in Betrieb. Die Patienten für das zweite Stationsgebäude werden in Kürze in einer zweiten Transferstufe nach Herne transportiert.



Pressekontakt:
Petra Schulte-Fischedick, Telefon: 0231 4503-4689 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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