LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.01.11

Foto zur MitteilungMuseumsdirektor Dr. Alfred Hendricks, LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale und Astronom Dr. Björn Voss (v.li.n.re.) führten am Freitag vor einer Gruppe von 200 begeisterten Kindern die Premierenshow von Lars - dem kleinen Eisbär vor.
Foto: Oblonczyk, LWL


Foto zur MitteilungLars und seine Freunde Conny der Kormoran und Pjotr der mächtige Wal erleben aufregende Abenteuer.
Illustration: Kleiner Eisbär in der Walbucht, Hans de Beer


Foto zur MitteilungEisberg.
Foto: Katrin Knickmeier


Foto zur MitteilungEisbärenfamilie.
Foto: Sylvia Stevens


Foto zur MitteilungEisreste.
Foto: Katrin Knickmeier


Foto zur MitteilungLars - der kleine Eisbär ist ab sofort im Planetarium in einer neuen Kindershow zu sehen.
Bild: Hans de Beer, NordSüd Verlag / Ralph Heinsohn / FH Kiel


Foto zur MitteilungTitelbild des neuen Planetariumsprogramms im Planetarium Münster.
Key-Visual: Hans de Beer, NordSüd Verlag / Ralph Heinsohn / FH Kiel


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Presse-Infos | Kultur

Lars der kleine Eisbär im LWL-Planetarium

Neues Programm für Kinder führt in die Arktis

Bewertung:

Münster (lwl). "Wir wollen heute einen besonderen Bären besuchen, und zwar Lars Eisbär. Wer diesen Bären kennt, hebt doch mal eine Hand hoch", so beginnt das neue Kinderprogramm im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde in Münster. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ab Samstag (22. Januar) der kleine Eisbär Lars.

Jeweils samstags um 16 Uhr und sonntags um 13 sowie 15 Uhr zeigt sich der tierische Held im Sternensaal des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Familien mit Kindern ab fünf Jahren. Grundlage für das neue Planetariumsprogramm war das Lars-Buch "Kleiner Eisbär in der Walbucht" des Illustrators Hans de Beer.

Lars lebt mit seiner Familie und seinen Freunden am Nordpol. Der Eisbär rettet Wale vor den Walfängern und aus einer großen Not, in die sie durch das Abschmelzen eines Gletschers geraten sind. Die Vorführung führt die Kinder von dem großen und dem kleinen Bären am Himmel zu der Geschichte von Lars.

Der kleine Eisbär trifft bei diesem Abenteuer auf viele Freunde. Da sind Conny der Kormoran, der wegen des warmen Wetters hoch in den Norden geflogen ist, Bella das Walmädchen samt ihrer Familie, und Pjotr der mächtige Pottwal. Natürlich fehlen auch Mika, Lars‘ Vater, und Mama Eisbär, Lars‘ Mutter nicht.

Weiter geht es in dem Planetariumsprogramm mit Informationen über die Arktis und Fotos, die Wissenschaftler bei ihren Expeditionen in der Arktis gemacht haben. Die Zuschauer erfahren, warum Eisbären kleine Ohren haben, wieso ihnen immer warm ist, was sie fressen und was das Abschmelzen des Meereises in der Arktis für Folgen für die Bären hat.

Das LWL-Planetarium in Münster setzt sich gemeinsam mit anderen Planetarien mit dieser Show für die Wissensvermittlung über den Lebensraum Arktis und den Klimawandel ein. Die neue Fulldome-Technik, also die Projektion auf die gesamte Kuppel mit bewegten und unbewegten Bildern, hilft dabei, ermöglicht sie doch eine ansprechende und altersgerechte Präsentation des Themas. "Den Kindern soll in der rund 45minütigen Show die Schönheit der Arktis nahe gebracht werden. Auch sollen sie dafür sensibilisiert werden, dass das Polargebiet ein landschaftlich einmaliger und erhaltenswerter Lebensraum ist", erklärt LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale bei der Premiere des Programms am Freitag (21.1.) in Münster.

Hintergrund:

Hans de Beer
Hans de Beer (Jahrgang 1957) wurde im niederländischen Muiden geboren. Zunächst studierte er Geschichte und anschließend Illustration in Amsterdam. De Beer zeichnete für verschiedene niederländische Kinderzeitschriften, bis sein erstes Buch mit Bildern vom kleinen Eisbären herauskam. Neben den Geschichten von Lars dem kleinen Eisbären ist der Autor und Zeichner de Beer bekannt für die Bücher vom kleinen Braunbären, vom Pinguin Leonardo, von Onno dem fröhlichem Ferkel, von Dodo dem kleinen Orang-Utan, von Olli dem kleinen Elefanten sowie vom Frosch Valentino.

Idee
Die Idee zu der Umsetzung des bekannten Kinderbuches hatte Berit Thomas, Pädagogin und Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Kiel. Thomas konnte dabei auf ihre vielen erfolgreichen Planetariumsproduktionen der Vergangenheit zurückgreifen, beispielsweise auf Ihr Projekt "Als der Gulp die Erde einsackte…", das ebenfalls in Münster zu sehen ist.

Konzept
Gemeinsam mit der Meeresbiologin Dr. Katrin Knickmeier entwickelte die Pädagogin Thomas das Konzept der Veranstaltung. Knickmeier ist im Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" zuständig für die Schulprogramme. Sie kennt den Lebensraum der Eisbären aus eigener Erfahrung, da sie im Rahmen ihrer Arbeit am Institut für Polarökologie der CAU selbst ein Jahr in der eisigen Arktis verbracht hat. Die Forscherin hält Lars für einen kindgerechten Sympathieträger und für einen geeigneten Repräsentanten der Arktis, der für Aufmerksamkeit sorgen kann.


Ralph Heinsohn sorgte für das visuelle Konzept der Mediendomproduktion. Er gewann schon mehrfach renommierte Designpreise und war beim Lars-Planetariumsprogramm als Produktionsleiter tätig. Jens Fischer komponierte bereits die Musik für zahlreiche TV-Produktionen, Dokumentarfilme und Hörspiele. In der Kindershow verband er mit Musik und Sounddesign die unterschiedlichen Elemente. So gelang ihm eine ruhige Stimmung bei "Lars".


Produktion
Die Produktion "Lars - der kleine Eisbär" entstand am Zentrum für Kultur- und Wissen-schaftskommunikation der Fachhochschule Kiel und wurde durch Mittel aus BINGO! - Die Umweltlotterie, der Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH und des Kieler Planetarium e.V. gefördert.
Sie wird demnächst auch in den Planetarien in Erkrath, Fulda, Jena, Mannheim, Osnabrück und im österreichischen Schwaz gezeigt.

Weltpremiere
Das vom Planetarium der Fachhochschule Kiel kindgerecht erstellte Programm "Lars - der kleine Eisbär" feierte am 19. Januar 2011 Weltpremiere in Kiel und am 21. Januar 2011 seine Premiere in Münster.

Veranstaltungsinformationen
ab 22. Januar 2011 bis zunächst 26. Juni 2011
Samstags 16 Uhr und sonntags 13 sowie 15 Uhr

Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Telefon 0251.591-05
http://www.lwl-planetarium-muenster.de

Kinder 3 €
Erwachsene 5,50 €
Familien 13 €



Pressekontakt:
Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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