LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 13.01.11

Foto zur MitteilungDas neue Begleitheft zum Museum in der Kaiserpfalz - völlig neu überarbeitet und reich bebildert.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungNeu: Im Programm "Mittelalter begreifbar" ertasten blinde und sehbehinderte Menschen unter anderem ein Architekturmodell der Bartholomäuskapelle.
Foto: W. Noltenhans


Foto zur MitteilungAb 12. Februar zeigt die Sonderausstellung "Schätze des Mittelalters" slawischen Schmuck aus dem Staatlichen Archäologischen Museum Warschau.
Foto: maßwerke


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Presse-Infos | Kultur

Museumsführer, attraktive Programme und Ausstellung über slawischen Schmuck

Neues aus dem Museum in der Kaiserpfalz

Bewertung:

Paderborn (lwl). Informativ und reich illustriert - das sind die 48 Seiten des neuen Begleithefts zur Dauerausstellung im Museum in der Kaiserpfalz. Die Wissenschaftler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben recherchiert und redigiert und legen jetzt eine völlig neu überarbeitete Version des seit Jahren vergriffenen Heftes vor. Auch für die museumspädagogischen Programme wurde ein neuer Folder entwickelt, da es zahlreiche Neuerungen gibt - z.B. eine Führung für blinde und sehbehinderte Menschen. Der Höhepunkt im Jahresprogramm ist die im Februar startende Sonderausstellung "Schätze des Mittelalters - Schmuck aus dem Staatlichen Archäologischen Museum Warschau".

Das neue Begleitheft zum Museum beschreibt die Abteilungen der Dauerausstellung - von der Ausgrabung der historischen Pfalzgebäude über ihre Funktion als Herrschaftsort des "reisenden Königs" und der Bedeutung während der Sachsenkriege bis zur Erweiterung unter Bischof Meinwerk. Auch der Alltag auf der Pfalz, das Zusammenleben von Franken und Sachsen, die Christianisierung und die Entwicklung zur mittelalterlichen Stadt werden in einzelnen Kapiteln vorgestellt. Zahlreiche Abbildungen von Museumsobjekten und Pläne ergänzen die Texte. Besonders die neuen Erkenntnisse aus den Ausgrabungen der Stadtarchäologie vervollständigen das Heft.

Das Museum hat ebenfalls sein museumspädagogisches Angebot überarbeitet und ergänzt. Nun warten über 30 Programme auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Brandneu ist das Programm "Mittelalter begreifbar" für Blinde und Sehbehinderte. Hier ertasten die Teilnehmer aufwendig nachgearbeitete Alltagsgegenstände. Auch die außergewöhnliche Architektur der Bartholomäuskapelle können sie an einem Modell erfühlen. Die Veranstaltungen für Schulklassen, die Spezialführungen, die Kindergeburtstags- oder Ferienprogramme vermitteln spielerisch die Geschichte der Königspfalz, der Stadt und des Bistums Paderborns, die Techniken zur Herstellung von Schmuck oder die Arbeit des Archäologen in einer geschichtsträchtigen Stadt.

Schätze des Mittelalters - Schmuck aus dem Staatlichen Archäologischen Museum Warschau
Die Sonderausstellung "Schätze des Mittelalters" präsentiert ab 12. Februar 440 Schmuckstücke aus slawischen Gräberfeldern, Burgwällen und mittelalterlichen Schatzfunden. Die Fundplätze liegen im heutigen Polen, der Ukraine und Weißrussland. Die prächtigen Ohrringe, Armreifen und Perlenketten bestehen aus Bronze und Gold, Glas, Halbedelsteinen und Bernstein. Sie repräsentieren Schmuckstile der westlichen und östlichen Slawen. Somit zeigt sich die slawische Kultur des Mittelalters in ihrer ganzen Pracht und Fülle. Zu der Ausstellung wird ein Katalog in Kooperation mit dem Warschauer Museum und dem Landesmuseum in Brandenburg erscheinen.

Bibliografische Angaben
Begleitheft zur Dauerausstellung des Museums in der Kaiserpfalz, hrsg. vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Bönen 2011. 48 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.
ISBN 9783862060665
4 Euro
Das Begleitheft ist im Museum und über den Buchhandel erhältlich.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
Museum in der Kaiserpfalz
Ikenberg 2
33098 Paderborn
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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