LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.12.10

Foto zur MitteilungWeihnachtlich geht es im Planetarium bei "Wer rettet den Weihnachtsmann?" und den anderen Angeboten an Heiligabend zu.
Foto: Planetarium Bochum


Foto zur MitteilungLandschaft aus Glas und Aluminium: Installation der Künstlerin Myriam Holme in der Ausstellung "Neue Alchemie". (Myriam Holme, schwingendeserinnern,2009, Courtesy: Galerie Kadel Willborn, Karlsruhe)
Foto: LWL


Foto zur MitteilungKalle und die Tiere der Eiszeit": Gemeinsam mit Kalle dem Museumsmaulwurf erkunden die Kinder die Tiere der Eiszeit.
Foto: LWL/Gisela Waltke


Foto zur Mitteilung"Kalle der Museumsmaulwurf": Im Ferienprogramm beschäftigen sich die Kinder mit einem archäologischen Fund, den Kalle der Museumsmaulwurf gemacht hat.
Foto: LWL/ Waltke


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Presse-Infos | Kultur

Öffnungszeiten der LWL-Museen rund um die Feiertage:

Filmwerkstatt in Herne und Weihnachtsmärchen an Heiligabend

Bewertung:

Westfalen (lwl). Kultur zum Dessert? Nach Festtagsbraten und Familienbesuchen kann der Besuch im Museum ein leicht verdaulicher Nachschlag sein. Damit niemand zwischen den Feiertagen vor verschlossenen Türen steht, macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auf die besonderen Öffnungszeiten seiner Museen aufmerksam.

Sogar an Heiligabend öffnet das LWL-Museum für Naturkunde in Münster und verkürzt das Warten aufs Christkind: Das LWL-Museum hat am 24. Dezember von 11 bis 16 Uhr geöffnet, im Planetarium gibt es ein besonderes Angebot. Kinder ab fünf Jahren können um 12 Uhr die Kindershow "Wer rettet den Weihnachtsmann?" erleben. Dabei ist ihre Mithilfe gefragt, denn Weihnachten gibt es ein großes Problem: Es ist ganz kurz vor Heiligabend, und der Weihnachtsmann schläft. Da muss der geheimnisvolle WiderWicht seine Hand im Spiel haben. (Eintritt 3 Euro bzw. 5,50 Euro).
Um 13 Uhr läuft für die größeren Kinder ab acht Jahren das Programm "Sternenglanz zur Weihnachtszeit". Das Programm berichtet über Sterne und Sternbilder, die in der Weihnachtszeit zu sehen sind. Besonders geht es um den "Stern von Bethlehem" (Eintritt 3 Euro bzw. 5,50 Euro).

Um 14 Uhr liest Beate Reker im LWL-Planetarium für Kinder ab sechs Jahren aus "Ein Weihnachtsmärchen" nach Charles Dickens. Ebenezer Scrooge besaß viel Geld. Er hätte sich und vielen Menschen eine Freude machen können. Aber das wäre ihm nie eingefallen. Nicht einmal zu Weihnachten, denn Scrooge war geizig, unfreundlich und hart gegen sich und andere. Doch in dieser Weihnachtsnacht geschieht etwas, das ihn die Welt mit anderen Augen sehen lässt. (Eintritt: 3 Euro).
Um 15 Uhr lässt Beate Reker dann alle Träumer bei "Der Kleine Prinz" zu Wort kommen. Den Klassiker von Antoine de Saint-Exupéry liest die Schauspielerin als rund einstündige Version unter dem Sternenhimmel im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde. (Eintritt: 4,50 Euro).
Eintrittskarten sind dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr im LWL-Museum für Naturkunde (Telefon 0251 591-05) an der Sentruper Str. 285 in Münster erhältlich.
Das LWL-Naturkundemuseum in Münster bleibt, am 25., 27. und 31. Dezember geschlossen. An den übrigen Tagen (auch am 2. Weihnachtstag und an Neujahr) sind Museum und Planetarium von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Kunst und Kultur findet auch zwischen den Jahren statt: Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster bietet am Sonntag, 26. Dezember, um 16 Uhr eine Führung durch die Dauerausstellung "Aufgemischt" an. Das Thema lautet "Himmel und Erde berühren sich". Außerdem findet bereits um 15 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung "Neue Alchemie. Kunst der Gegenwart nach Beuys" (bis 16. Januar) statt.

Wer nach den Feiertagen Lust auf Abwechslung hat, kann am Donnerstag, 30. Dezember, um 12.30 Uhr bei der "Kunstpause" mehr über den Künstler Antoni Tàpies erfahren. Am gleichen Abend bietet das LWL-Museum um 19 Uhr eine Führung zum Thema "Expressionismus" in der Ausstellung "Aufgemischt" an.
Für Kinder und Jugendliche wird es nach Neujahr spannend: Vom 4. bis 6. Januar finden die Workshops "Stadtansichten" (jeweils von 10 bis 13 Uhr) und "Comic-Helden" (jeweils von 14 bis 17 Uhr) statt. Sechs- bis Zehnjährige entwerfen winterliche Stadtansichten und Landschaften, bei den 11- bis 15-Jährigen geht es darum, sich von der Sammlung des LWL-Landesmuseums zu einem eigenen Comic inspirieren zu lassen.
Am 24., 25. und 31. Dezember bleibt das LWL-Landesmuseum geschlossen. Am Donnerstag, 23. Dezember, schließt das LWL-Landesmuseum bereits um 18 Uhr.

Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am 26. Dezember und am 1. Januar führen jeweils öffentliche Rundgänge um 13.30 Uhr durch die Ausstellung in der historischen Klausur des ehemaligen Klosters Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn) und um 15 Uhr durch die Ausstellung in den neu errichteten Obergeschossen. Die Teilnahmegebühr beträgt 2,50 Euro pro Person zuzüglich Eintritt (Erwachsene 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Kinder von 6 bis 17 Jahren 2,20 Euro). Am 24., 25. und 31. Dezember bleibt das Museum geschlossen.
Das Klosterwirtshaus hat über die Öffnungszeiten des Museums hinaus am 1. Weihnachtstag von 11 bis 15 Uhr geöffnet und lädt auch am 2. Weihnachtstag von 11 bis 18 Uhr zu einem besonderen mehrgängigen Weihnachtsmenü ein. Um Reservierung wird gebeten unter Telefon (05292) 932710. Der Zugang zum Klosterwirtshaus ist frei (Betriebsferien vom 3. bis 17. Januar).

Am 2. Weihnachtstag (26.12.) bietet das LWL-Museum für Archäologie in Herne um 14 Uhr unter dem Titel "gesucht. gefunden. ausgegraben" eine Führung durch die Dauerausstellung an. Brauchtümer rund um das Weihnachtsfest stehen um 16 Uhr im Mittelpunkt der Führung "Weihnachts-Geschichte".
In der Zeit vom 28. bis 30. Dezember bietet das LWL-Museum mit der "Filmwerkstatt" ein dreitägiges Ferienprogramm für Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren. Bei diesem Angebot, das jeweils von 10 bis 15 Uhr dauert, erstellen die Teilnehmer mit Hilfe der sogenannten "Trickboxx" einen Trickfilm zu Themen aus der westfälischen Geschichte.
Am 2. Januar können sechs- bis siebenjährige Kinder um 14 und um 16 Uhr bei dem Programm "Kalle und die Tiere der Eiszeit" die Geschichte eines Knochens aus der Eiszeit erkunden. Jeweils zur gleichen Zeit bietet das Museum die Erwachsenenführung "gesucht. gefunden. ausgegraben" durch die Dauerausstellung an.
Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar bleibt das Museum geschlossen.

Das LWL-Römermuseum in Haltern am See zeigt am 2. Weihnachtstag um 14 und 15 Uhr den 20-minütigen Film "In einer römischen Familie".
Vom 28. bis 30. Dezember und vom 4. bis 7. Januar bietet das LWL-Römermuseum täglich in der Zeit von 10.30 bis 12.30 Uhr die Weihnachtsferienaktion "Die Weihnachtsgeschichte einmal anders" für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren an.
Bei der Führung "Mit Asterix durchs Römerlager Haltern" machen sich Erwachsene und Kinder ab neun Jahren am 2. Januar um 14 Uhr auf den Spuren des bekannten Galliers auf den Weg durch die Dauerausstellung.
Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar bleibt das Museum geschlossen.

Das Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn bleibt an Heiligabend, am 1. Weihnachtstag und an Silvester geschlossen, an Neujahr ist es dagegen geöffnet. Am 2. Weihnachtstag und 2. Januar bietet das Museum jeweils um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung an.
Bei einer Ferienaktion erforschen am 28. Dezember Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren in der Zeit von 15 bis 16.30 Uhr mit Kalle dem Museumsmaulwurf einen archäologischen Fund. Dabei geht es um frühmittelalterliche Textilherstellung.
"Im Auftrag des Königs" sind Zehn- bis Zwölfjährige bei der Ferienaktion am 4. Januar in der Zeit von 15 bis 17 Uhr unterwegs. Dabei werden sie zu Schreibern am Hofe des Kaisers. Als Beispiel dient das Weihnachtsfest 1023, als Heinrich II. in Paderborn wichtige Beschlüsse verkündete und von seinen Schreibern festhalten ließ. Die Jugendlichen erstellen eine eigene Wachstafel - den Notizblock des Mittelalters.

LWL-Industriemuseum Henrichshütte "macht durch"
Die Standorte des LWL-Industriemuseums haben zum letzten Mal in diesem Jahr am 23. Dezember geöffnet, nach der Weihnachtspause sind sie ab dem 2. Januar wieder zu den üblichen Zeiten für die Besucher geöffnet. Diese Regelung gilt für die Zeche Zollern in Dortmund, die Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis), das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen), das Textilmuseum in Bocholt (Kreis Borken), das Ziegeleimuseum in Lage (Kreis Lippe) und die Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke). Während die Bochumer Zeche Hannover bereits seit Ende Oktober geschlossen ist, macht die Henrichshütte Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) besondere Angebote: Am 26. Dezember findet in der Zeit von 11 bis 16 Uhr Jomo's Modelleisenbahn- und Spielzeugmarkt in der Gebläsehalle statt (Eintritt inkl. Museumsbesuch 3,50 Euro). Auf rund 400 Tischmetern finden Modellbaufans Eisenbahnen aller Spurweiten und Hersteller sowie jede Menge Zubehör. Auch die Freunde von Modellautos finden ein großes Angebot an reizvollen Unikaten und neuen Modellen.
Ebenfalls am 2. Weihnachtstag bietet das LWL-Museum in Hattingen um 11.30 Uhr einen Sonntagsspaziergang und um 14.30 Uhr, um 15.30 Uhr und um 16.30 Uhr eine Führung durch den Luftschutzstollen an. Außerdem startet um 14.30 Uhr die "Ratten-Kinderführung" und um 15 Uhr eine Stahlführung (alle Führungen kostet 2 Euro plus Museumseintritt).
An Silvester veranstaltet die Gastronomie "Henrichs" einen Silvester-Ball. Infos und Karten unter Tel.: 02324 685963).
Am 1. Januar bietet der LWL um 17 Uhr einen Neujahrsspaziergang durch sein Industriemuseum an. (Kosten: Erwachsene 5 Euro, Kinder ab sechs Jahren 2 Euro). Bis 17 Uhr bleibt das Museum an diesem Tag geschlossen. Ebenfalls geschlossen ist das Museum am 24., 25. und 31. Dezember.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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