LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.12.10

Foto zur MitteilungHarte und monotone Arbeit am Leseband.
Foto: LWL-Industriemuseum, Martin Holtappels


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Presse-Infos | Kultur

Zeitzeugengespräch: Ein harter Job

Norbert Heinemann berichtet über seine Ferienarbeit auf Zeche Zollern in den 1950er Jahren

Bewertung:

Dortmund (lwl) Ein Ferienjob auf der Zeche? Das konnte bis in die 1950er Jahre bedeuten bei Eiseskälte oder großer Hitze in der Schachthalle der Zeche Zollern am Leseband zu stehen. Am Sonntag, 12. Dezember, von 15 bis 17.30 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im Rahmen seiner Reihe "Zeitzeugen" zum Gespräch mit Norbert Heinemann ein.

Heinemann arbeitete 1951 als Gymnasiast im Rahmen eines Ferienjobs am Leseband und arbeitete in den folgenden Jahren auf dem Holzplatz und als Putzer. 1960 bis 1994 arbeitete der Fachingenieur für Heizung und Lüftung als freier Unternehmer. Auch in dieser Zeit blieb der Kontakt zum Bergbau bestehen, da verschiedene Zechen zu seinen Auftraggebern zählten. "Ich vergesse bis heute nicht den ersten Tag am Leseband, wie ich in einer unvorstellbaren Art durch den Lärm und die fürchterlichen Geräusche beeindruckt war", erklärt Hennemann. "Das hat mir gezeigt, wie schwer Arbeit im Bergbau ist".

Neben dem Zeitzeugenvortrag finden wie jeden Sonn- und Feiertag um 11.30 und 12 Uhr unter dem Titel "Schloss der Arbeit" Führungen durch das LWL-Industriemuseum statt. Abgesehen vom normalen Museumseintritt (Erw. 3,50 Euro, Kinder 2 Euro) wird für die Führungen und den Vortrag keine Gebühr erhoben.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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44388 Dortmund
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