LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.12.10

Foto zur MitteilungOrt harter Arbeit, auch von Zwangsarbeitern: Das Leseband in der Schachthalle der Zeche Zollern
Foto: LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

In der Knechtschaft - Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter im Ruhrbergbau

Sonntagsführung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Viele verschiedene Gruppen von Menschen verrichteten in der Schachthalle der Zeche Zollern eine harte und oft gefährliche Arbeit, während des Zweiten Weltkriegs auch Zwangsarbeiter. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet am Sonntag, 5. Dezember, eine Führung zur Situation der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter an, die seit Ende 1941 auf der Dortmunder Schachtanlage arbeiten mussten.

Anneli Kleine berichtet über die je nach Herkunft unterschiedliche Unterbringung und Versorgung. Besonders für die sowjetischen Kriegsgefangenen war die Lage katastrophal und viele kamen ums Leben oder überlebten nur durch die verbotenen Zuwendungen deutscher Kumpel. Interviews mit Zeitzeugen und zeitgenössischen Materialien liefern die Grundlage für eine anschauliche Führung.

Außerdem finden wie jeden Sonntag um 11.30 und 12 Uhr unter dem Titel "Schloss der Arbeit" Führungen durch das LWL-Industriemuseum statt. Abgesehen vom normalen Museumseintritt (Erw. 3,50 Euro) wird für die Führungen keine besondere Gebühr erhoben.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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