LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 29.11.10

Foto zur MitteilungAusstellungsmacher Dr. Stefan Leenen bedankte sich bei Regina Pötter aus Gelsenkirchen, der letzten Besucherin im LWL-Museum.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

166.000 Besucher sahen "Aufruhr 1225"

Bewertung:

Herne (lwl). Insgesamt 166.000 Besucher haben die Mittelalter-Ausstellung "Aufruhr 1225!" im LWL-Museum für Archäologie in Herne besucht. LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch: "Wir sind mit diesem außergewöhnlichen Erfolg unseres Beitrages zur Ruhr 2010 sehr zufrieden." Die Schau des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), die am Sonntagabend (28.11.) nach neun Monaten zu Ende ging, hatte 1,7 Millionen Euro gekostet und die erwartete Besucherzahl von rund 100.000 um mehr als die Hälfte übertroffen.

Letzte Besucherin der größten Mittelalterausstellung, die es bisher im Ruhrgebiet gegeben hat, war Regina Pötter: Über sieben Stunden war die 31-jährige Gelsenkirchenerin am Sonntag im LWL-Museum und auf dem Mittelaltermarkt, der als großes Abschlussfest aufgebaut war, unterwegs.

Allein im November besuchten rund 25.000 Menschen die Mittelalterschau - zirka 6.000 kamen am letzten Ausstellungswochenende. "Aufruhr 1225!" ist damit auch für das LWL-Museum für Archäologie bisheriger Besucherrekord.

Hintergrund

Von Ende Februar bis Ende November inszenierte das Museum auf einer Ausstellungsfläche von 1.500 Quadratmetern eine Spurensuche nach den Überresten dieser Zeit in der heute vollkommen verwandelten Landschaft an Ruhr, Emscher, Lippe und Rhein. Etwa 1.000 Ausstellungsstücke wie Waffen, Rüstungen, goldene Reliquiare oder Kochgeschirr sowie Nachbildungen zum Anfassen und Ausprobieren zeigten, wie die Menschen im 13. Jahrhundert lebten.

Die Ausstellung bot eine Übersicht der mehr als 400 Burgen, die es zwischen Emscher und Ruhr gegeben hat. Das heutige Ruhrgebiet weist eine der höchsten Burgendichten Europas auf. Auch das Entstehen mehrerer benachbarter Zentren, das die Ruhrregion bis heute prägt, ist nach der Überzeugung der Ausstellungsmacher letztlich auf die Ermordung des Kölner Erzbischofs Engelbert im Jahr 1225 zurückzuführen.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Archäologie Herne
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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