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Mitteilung vom 26.11.10

Presse-Infos | Kultur

Weltberühmt durch die "Dahlbuschbombe"

Vortrag über Gelsenkirchener Zeche im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

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Dortmund (lwl). Alle Welt blickte nach Chile, als die verunglückten Bergleute mit einer schmalen Kapsel ans Tageslicht geholt wurden. Der Prototyp dieser Rettungskapsel wurde vor mehr als 50 Jahren auf der Gelsenkirchener Zeche Dahlbusch entwickelt und erlangte als Dahlbuschbombe" Berühmtheit. Das 1852 gegründete Bergwerk steht im Mittelpunkt des nächsten Vortrages in der Reihe "Die großen Zechen an der Ruhr", zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 30. November, um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund einlädt.

In seinem Vortrag schildert Karlheinz Rabas unter anderem die Entwicklung des neuartigen Rettungsgerätes, mit dem drei Bergleute nach einer Blindschacht-Einsturz 1955 auf der Gelsenkirchener Zeche geborgen wurden. Mit Hilfe von Plänen und Fotos zeichnet Rabas die Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Bergwerks von den schwierigen Anfängen Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Stilllegung 1966 nach. Er zeigt auch Bilder von den Kokereien und der ehemaligen Seilbahn zum Transport der Kokskohle, ehemals ein Wahrzeichen im Stadtteil.

Rabas ist Mitglied des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. und Leiter der Arbeitskreise Essen, Gelsenkirchen und der Bergbausammlung Rotthausen.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
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