LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 27.10.10

Presse-Infos | Kultur

Münster: Presse-Einladung zum Pressegespräch

Vorstellung der DVD "Zwischen Hoffen und Bangen. Jüdische Schicksale im Münster der NS-Zeit"

Bewertung:

Guten Tag liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie vollzog sich seit 1933 die Entrechtung der jüdischen Bevölkerung in einer ganz normalen deutschen Stadt? Wie erlebten die Betroffenen den Prozess der Ausgrenzung und Verfolgung? Und wie verhielten sich nichtjüdische Nachbarn und Freunde?

Auf diese Fragen liefert eine neue DVD des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) Antworten. In drei verschiedenen Filmelementen zeichnet sie die Geschichte der Judenverfolgung am konkreten Beispiel jüdischer Familien aus Münster nach. Im Mittelpunkt steht ein einzigartiges Filmdokument: die privaten Aufnahmen der jüdischen Familie Gumprich aus den Jahren 1937 bis 1939. Ein zweiter Filmteil dokumentiert die Erinnerungen des Zeitzeugen Hans Kaufmann, der 1925 als Jude in Münster geboren wurde.

Wir möchten Ihnen die DVD und ihre Filme in Ausschnitten gern vorab vorstellen und laden Sie ein zu einem

Pressegespräch zur DVD
"Zwischen Hoffen und Bangen. Jüdische Schicksale im Münster der NS-Zeit"

am Dienstag, 2. November, 11 Uhr

im LWL-Medienzentrum für Westfalen, Fürstenbergstr. 14, Raum C 105.


Ihre Gesprächspartner sind neben Dr. Markus Köster vom LWL-Medienzentrum für Westfalen, der für das Konzept der DVD verantwortlich zeichnet, die Historikerin Gisela Möllenhoff, der Filmautor Markus Schröder und Christoph Spieker, Historiker und Leiter des Geschichtsorts Villa ten Hompel.

Aus der LWL-Pressestelle grüßt Sie herzlich

Markus Fischer



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos