LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.10.10

Foto zur MitteilungPostkarte des "Schmied von Essen". Mit dem "Nagelmann" wurde nach 1914 für patriotische Kriegsspenden geworben.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Der Eiserne Reinoldus und der Schmied von Essen

Bildvortrag über nationale Heldenkulte im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Wir wurden die Nationalhelden im Ruhrgebiet verehrt? Um diese Frage dreht sich ein Vortrag, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe(LWL) am Dienstag, 26. Oktober, in sein Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund einlädt. Ab 19.30 Uhr wird Dr. Thomas Parent, stellvertretender LWL-Museumsdirektor, am Beispiel von Denkmälern über nationale Heldenkulte sprechen. Der Vortrag findet begleitend zur aktuellen Studio-Ausstellung auf der Zeche Zollern statt, die unter dem Titel "Alles Helden?" Ansichtskarten aus dem 19. und 20. Jahrhundert mit Denkmälern im Revier vorstellt.

"In mehreren Städten erinnern Skulpturen der Viktoria und der Germania an den siegreichen Reichseinigungskrieg von 1870/71. Für die Hohensyburg finanzierte die Großindustrie ein monumentales Kaiserdenkmal, um vaterländische Gefühle bei ihren Bergleuten und Stahlkochern zu erzeugen. Und im Ersten Weltkrieg regten Nagelmänner wie der 'Eiserne Reinoldus‘ und der 'Schmied von Essen‘ zu patriotischen Geldspenden an", nennt Parent Beispiele.

Im Vorfeld des Vortrags können Besucher ab 19 Uhr die Postkarten-Ausstellung besichtigten. Es wird kein Museumseintritt erhoben.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
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