LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.10.10

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Presse-Infos | Kultur

Zwischen Stauden, Apfelsorten und Haustieren

Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Bewertung:

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Einen Film zum Freiwilligen Ökologischen Jahr können Sie sich mittels Klick auf das Bild ansehen.


Detmold (lwl). Am frühen Morgen glitzert auf den Wiesen der Morgentau in den ersten Sonnenstrahlen des Tages. An einem Obstbaum inmitten dieser Wiesen stehen Tamara Wenke und Valentin Wendt und arbeiten. Die beiden absolvieren ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im LWL-Freilichtmuseum Detmold und an diesem Morgen gehört die Apfelernte zu ihren Aufgaben. Denn nicht nur die Gebäude, auch die Gärten im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) brauchen stetige Pflege. Und im Herbst gibt es einiges zu tun. Der LWL bietet in seinem Detmolder Freilichtmuseum nicht nur zwei FÖJ-Plätze an, das LWL-Landesjungendamt organisiert auch das gesamte Bildungsprogramm für alle 75 FÖJ-Teilnehmer aus Westfalen.

"Ich mache das sehr gerne", sagt Tamara Wenke, als sie gerade eine kurze Pause bei der Apfelernte einlegt. "Vor allem im Garten kann man viel lernen." Seit August sind sie und Valentin Museumsmitarbeiter und haben ein Gefühl für den Wechsel der Jahreszeiten bekommen. Jetzt im Herbst sind die Gärten des größten deutschen Freilichtmuseums winterfest zu machen und die Ernte einzuholen. "Rotkohl haben wir auch schon geerntet", berichtet Tamara. Jetzt sind die Äpfel an der Reihe. Und davon gibt es einige im LWL-Freilichtmuseum Detmold, denn seit 1985 erforscht, sammelt und vermehrt das Museum alte Obstsorten aus Westfalen. Dazu gehören neben Apfelsorten wie "Luxemburger Reinette", "Schöner von Tintrup" oder "Osterberger Smerfenten" auch Birnen, Quitten, Pflaumen, Zwetschgen, Kirschen oder Mispeln.

Die Sämereien der historischen Nutzpflanzen müssen geerntet, die Stauden müssen geteilt, die Beete müssen umgegraben und die Wege gepflegt werden. Tamara und Valentin macht es, vor allem weil die Aufgaben so vielfältig sind: "Die Arbeit mit den Tieren gefällt mir auch sehr gut", berichtet Valentin. Das Museum hält und züchtet historische Haustierrassen, wie die Senner Pferde, das Siegerländer Rotvieh oder die Bentheimer Landschafe.
Wie vielfältig die Arbeit als Absolvent eines Freiwilligen Ökoligischen Jahres im LWL-Freilichtmuseum Detmold ist, davon berichtet nun ein neuer Film, der mittels Anklicken des Bildes zu sehen ist.

Hintergrund:
Das FÖJ ist ein Orientierungs- und Bildungsjahr, in dem Jugendliche und junge Erwachsene sich intensiv für die Umwelt engagieren können und ihnen Grundkenntnisse im Natur- und Umweltschutz sowie in ökologischen Berufsbildern vermittelt werden.
Am FÖJ können alle teilnehmen, die sich im Natur- und Umweltschutz engagieren wollen und zwischen 16 und 27 Jahre alt sind, vor allem aber Jugendliche mit Abschluss der Sekundarstufe I (Haupt- oder Realschule) oder ohne Schulabschluss. Das FÖJ orientiert sich an den Schuljahren und beginnt am 1. August eines jeden Jahres.
Während des Dienstes im FÖJ gibt es 26 Tage Urlaub und prinzipiell dieselben Ermäßigungen wie sie Schüler, Studierende und Auszubildende haben. Das FÖJ wird in drei regional gebildeten Gruppen durchgeführt, die jeweils mit fünf Seminarwochen während des Dienstes begleitet werden. Das FÖJ kann in vielen Fällen als Wartezeit auf einen Studienplatz angerechnet werden, es kann aber nicht zur Erlangung der Fachhochschulreife genutzt werden.
Die Zentralstelle für das FÖJ in Westfalen-Lippe ist im LWL-Landesjugendamt angesiedelt. Mehr Informationen über das FÖJ finden Interessierte im Internet unter http://www.lwl.org/LWL/Jugend/Landesjugendamt



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krumme Str.
32760 Detmold
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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