LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.09.10

Foto zur MitteilungEinsichten in die Ausstellung "Kumpel Anton, St Barbara und die Beatles" in der Zeche Hannover.
Foto: LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

"Bochumer Kultur in Bewegung"

Podiumsdiskussion auf der Zeche Hannover beim "Tag des offenen Denkmals"

Bewertung:

Bochum (lwl). Was hat die Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 der Stadt und ihren Bewohnern gebracht? Wie geht es nach 2010 hier weiter? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion am Sonntag, 12. September, um 16 Uhr, zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Bochum in das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum einladen. Die Fragen stehen sinngemäß unter dem Motto des diesjährigen Tages des Offenen Denkmals: "Kultur in Bewegung".

Michael Townsend, Beigeordneter für Kultur, Bildung und Wissenschaft der Stadt Bochum und Asli Sevendim, Künstlerische Direktorin für das Themenfeld Stadt der Kulturen der Ruhr.2010 GmbH, ziehen eine Zwischenbilanz des Kulturhauptstadtjahres Ruhr.2010. Gemeinsam mit Emanuela Danielewiecz und Omid Pouryousefi diskutieren sie unter anderem darüber, ob die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 zur Herausbildung einer neuen regionalen Identität beigetragen hat und was passieren muss, damit Zuwanderer stärker an der Kultur teilhaben können als bisher. Emanuela Danielewiecz ist Fotografin und Gründungsmitglied der Künstlerinitiative "Kosmospolen". Omid Pouryousefi ist Musiker und Musikproduzent. Er leitet in Bochum das Jugendprojekt X Vision Ruhr. Die Diskussion wird moderiert von Dr. Marion Grob vom WDR und eingeleitet von Dr. Dagmar Kift vom LWL-Industriemuseum.

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles", die eine heute weitgehend vergessene Kulturgeschichte des Reviers wieder lebendig werden lässt - eine Geschichte, die sich in den 1950er Jahren zwischen Traditionspflege und moderner Kunst, Bergarbeiterkultur und Pop entfaltete. Auch damals hat man sich schon mit der regionalen Identität der Region auseinandergesetzt und eine Teilnahme der einheimischen und zugewanderten Bergleute gefördert.

Im Vorfeld der Veranstaltung bietet das LWL-Museum um 15 Uhr eine Führung durch die Ausstellung an. Führung und Teilnahme an der Podiumsdiskussion sind kostenfrei.

Podiumsdiskussion
So, 12.9.2010, 16 Uhr
Führung durch die Ausstellung: 15 Uhr
Treffpunkt: Lüftergebäude

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 6100 874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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