LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 24.08.10

Foto zur MitteilungPlakat der der Ruhrfestspiele von 1949.
Foto: Stadt- Vestisches Archiv Recklinghausen


Foto zur MitteilungDer Gänsehirt von Erich Bödeker entstand um 1965.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Schätze aus der Filmgeschichte des Reviers

LWL-Industriemuseum lädt in die Zeche Hannover ein

Bewertung:

Bochum (lwl). Filmraritäten aus dem Revier, die zum Teil seit Jahrzehnten ungesehen im Archiv schlummerten, zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag, 2. September, in seinem Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum. Der Filmabend in Zusammenarbeit mit der Kinemathek im Ruhrgebiet findet begleitend zur aktuellen Ausstellung "Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles" statt und beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung lässt eine heute weitgehend vergessene Kulturgeschichte des Reviers wieder lebendig werden - eine Geschichte, die sich zwischen Traditionspflege und moderner Kunst, Bergarbeiterkultur und Pop entfaltete. Diese Themenschwerpunkte greift auch der Filmabend auf. Zu sehen sind u.a. ein Wochenschaubericht über die erste Laienkünstler-Ausstellung 1949 im Bochumer Bergbaumuseum, eine Dokumentation über die Arbeit der Künstlergruppe "junger westen" und der erste Film über die Ruhrfestspiele aus dem Jahr 1951. Ein Werbefilm für Berglehrlinge von 1953 und ein Beitrag der IG Bergbau aus dem Jahr 1959 erinnern an die Rolle des Bergbaus als Schlüsselindustrie im Wiederaufbau und an das Einsetzen der Kohlenkrise. Dass es in 1950er Jahren nicht nur Proteste gegen den krisenbedingten Abbau von Arbeitsplätzen gab, sondern auch gegen Wiederbewaffnung und atomare Aufrüstung, dokumentieren Berichte der DDR-Wochenschau "Der Augenzeuge", die sich dieses Themas mit besonderem Engagement annahm. Sie sind hier erstmals zu sehen.

Mit dem Filmabend setzt das LWL-Industriemuseum sein Begleitprogramm zur Ausstellung "Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles" fort. Für Interessierte gibt es um 19 Uhr eine Führung durch die Ausstellung. Die Teilnahme ist ebenfalls kostenlos.

Filmabend
Do, 2.9.2010, 20 Uhr
Führung durch die Ausstellung: 19 Uhr, Treffpunkt: Zechenvorplatz
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 6100-874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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