LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 06.08.10

Foto zur MitteilungDie Vertreter der Kooperationspartner (v. l.:) Dr. Udo Grote, Dr. Hermann Arnhold, Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Prof. Dr. Ursula Nelles, Norbert Kleyboldt und Prof. Dr. Gerd Althoff präsentieren ein Exponat, das in der Ausstellung "Goldene Pracht - Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen" 2012 zu sehen sein wird.
Foto: Brigitte Heeke


Foto zur MitteilungReliquienstatuette des Heiligen Laurentius, aus Senden, um 1390, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte.
© LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster
Foto: Sabine Ahlbrand-Dornseif


Foto zur MitteilungMartinikreuz, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster, Leihgabe der Katholischen Kirchengemeinde St. Martini, Münster. © LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungReliquienstatuette der Heiligen Agnes, um 1520/25, Domkammer der Kathedralkirche St. Paulus, Münster. © Bistum Münster, Bischöfliches Generalvikariat, Kunstpflege
Foto: Stephan Kube


Foto zur MitteilungReliquienkreuz (Erphokreuz ), um 1090, St. Mauritz, Katholische Kirchengemeinde, Münster. © Bistum Münster, Bischöfliches Generalvikariat, Kunstpflege
Foto: Stephan Kube


Foto zur MitteilungLogo: LWL

Foto zur MitteilungLogo: Bistum Münster

Foto zur MitteilungLogo: Exzellenzcluster/WWU Münster

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Presse-Infos | Kultur

Sonderausstellung "Goldene Pracht" über mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen geplant

LWL, Bistum und Universität kooperieren

Bewertung:

Münster. Das Ausstellungsprojekt "Goldene Pracht - Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen" ist am Freitag (06.08.) in Münster offiziell besiegelt worden: Repräsentanten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), des Bistums Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster unterzeichneten den Vertrag für ein Kooperationsprojekt: Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, die Domkammer und der Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität zeigen vom 26. Februar bis 28. Mai 2012 zum ersten Mal herausragende Stücke mittelalterlicher Goldschmiedekunst des 10. bis 16. Jahrhunderts, die in Westfalen in ungewöhnlich großer Zahl erhalten sind. Die Ausstellung zeigt in Münster mehr als 200 Exponate aus dem Fundus des LWL-Landesmuseums und des Bistums. Sie präsentiert zudem eine große Anzahl an Leihgaben aus internationalen Museen.

Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages betonten die Repräsentanten der drei Einrichtungen die Bedeutung der Zusammenarbeit: "Diese Kooperation ist ein neuer und wichtiger Schritt für den LWL, über den wir uns sehr freuen", so die LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. "Das 1,6 Millionen Euro-Projekt verknüpft die Kompetenzen der Wissenschaftler verschiedener Disziplinen - Historiker, Kunsthistorikerinnen, Museumsfachleute, Theologen, Liturgiewissenschaftlerinnen, Restauratoren - miteinander. Dadurch bietet sich die einmalige Chance, mit innovativen methodischen Ansätzen zu neuen Ergebnissen zu kommen."

Universitätsrektorin Prof. Dr. Ursula Nelles sagte: "Die Universität Münster bietet einen enormen Fundus an Erfahrungen, Erkenntnissen und Wissen: Die Ausstellung ,Goldene Pracht‘, die auch von Wissenschaftlern unseres Exzellenzclusters ,Religion und Politik‘ getragen wird, ist ein eindrucksvolles Beispiel für diesen großen Reichtum. Ich bin sicher, dass die spätmittelalterliche Goldschmiedekunst ein breites Publikum erreichen wird, das sich auch für die wissenschaftlichen Ergebnisse unserer Forscher interessiert."

"Als Generalvikar des Bistums Münster freue ich mich besonders, dass wir mit unseren Partnern vom LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und dem Exzellenzcluster 'Religion und Politik' eine große Ausstellung zur Goldschmiedekunst in Westfalen veranstalten, die die kostbarsten Werke des Mittelalters den Besuchern nahe bringen. Zugleich verdeutlicht die Ausstellung, wie viele Stifter zur Ehre Gottes bedeutende Goldschmiedearbeiten haben anfertigen lassen", so Generalvikar Norbert Kleyboldt.

Die drei Kooperationspartner wollen mit der Ausstellung die Öffentlichkeit auf den reichen Schatz der mittelalterlichen Goldschmiedekunst in Westfalen aufmerksam machen, der in der Vergangenheit häufig vernachlässigt worden sei, wie es hieß. Finanziell engagieren sich die drei Partner zu gleichen Teilen.

Die Ausstellung "Goldene Pracht - Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen" wird im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und in der Domkammer zu sehen sein.



Pressekontakt:
Claudia Miklis, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-168, claudia.miklis@lwl.org und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Karl Hagemann, Telefon 0251 495-288, pressestelle@bistum-muenster.de und Viola van Melis, Telefon: 0251 83-23376, van.melis@uni-muenster.de
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