LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 09.08.10

Foto zur MitteilungBergarbeitergarten im Schatten des Malakowturms.
Foto: LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

Kochen am Kohleofen

Erlebnisworkshop für Kinder im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Was ist ein Henkelmann? Warum hieß die Mülltonne früher Aschetonne? Wie funktioniert ein Kohleherd und was kam nach einem langen Arbeitstag bei den Bergleuten auf den Tisch? Zu einer besonderen Führung lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende Kinder zwischen sechs und 14 Jahren in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum ein. Am Sonntag, den 15.8., können die kleinen Besucher auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums Zeche Hannover erleben, wie die Bergarbeiter um 1900 wohnten und speisten.

Die Besucher erfahren interessante Details über den langen und harten Arbeitsalltag der Bergleute und bekommen in den original Bergarbeiterhäusern von 1890 einen spannenden Eindruck von den Lebensbedingungen um 1900. Beim Rundgang durch den Garten lernen die Kinder unterschiedliche Gemüsepflanzen kennen, die in den Arbeitergärten wuchsen, und bekommen einen Eindruck vom Alltag der Bergarbeiterfrauen, die Garten und Stallungen bewirtschafteten. Am Ende der Führung setzten die Kinder das Wissen in die Tat um und bereiten selbst ein Essen am Kohleofen zu. Los geht's um 11 Uhr auf dem Zechenvorplatz. Der Teilnahmebeitrag beträgt fünf Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon: 0234-6100874.

So lebten und speisten die Bergarbeiter
Alltag und Ernährung der Bergleute im historischen Bergarbeitergarten erleben
Termin: 15.8.2010, 11 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 5 EUR pro Person

Anmeldung erforderlich unter 0234-6100874

LWL-Industriemuseum - Zeche Hannover

Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 6100 874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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