LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 02.08.10

Presse-Infos | Kultur

"Helden im Zeichen von Schlägel und Eisen"

Letzte Führung durch die Sonderausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

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Dortmund (lwl). Am Sonntag, 8. August um 15.30 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum letzten Mal zu einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung in sein LWL-Industriemuseum Zeche Zollern ein. Der Titel der Ausstellung, die noch bis zum 22. August zu sehen ist, lautet: Helden im Zeichen von Schlägel und Eisen. Denkmale für tödlich verunglückte und gefallene Bergleute im Ruhrgebiet.

Seit Beginn des Tiefbaus Mitte des 19. Jahrhunderts rissen Schlagwetter- und Kohlenstaubexplosionen zahlreiche Bergleute in den Tod. Nach großen Unglücken tobte die öffentliche Debatte. Zahlreiche Denkmale im Ruhrgebiet erinnern an diese dunkle Seite des Bergbaus. Indem sie die Toten zu Helden erhoben, sollten die Denkmale dem Tod unter Tage Sinnhaftigkeit verleihen. Monika Goerke erläutert die Formen öffentlicher Trauer, aber auch die ganz private Seite des "Heldentodes": Not und Trauer der Hinterbliebenen.

Vormittags finden wie jeden Sonntag um 11.30 Uhr und 12 Uhr öffentliche Führungen über die Tagesanlagen der Zeche Zollern statt. Abgesehen vom normalen Museumseintritt (Erw. 3,50 €) wird für die Führungen keine Gebühr erhoben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Karte und Routenplaner



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