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Mitteilung vom 02.08.10

Foto zur MitteilungDas LWL-Landesmuseum bietet vom 24. bis zum 26. August ein Kommunikationstraining vor den Originalen.
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Presse-Infos | Kultur

Entspannt frei sprechen

Kommunikations-Coaching für 16- bis 20-Jährige im LWL-Landesmuseum

Bewertung:

Münster (lwl). Referat oder Bewerbung - sicher aufzutreten hilft in vielen Situationen. Bei einem ungewöhnlichen Kommunikationstraining im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster gehen junge Erwachsene das Mündliche locker und doch mit dem nötigen Ernst an. Ziel ist es von Dienstag, 24. August, bis Donnerstag, 26. August, einige Kniffe und Tricks kennen zu lernen, um künftig entspannt frei zu sprechen.

"In der letzten Ferienwoche unterstützen verschiedene Profis 16- bis 20-Jährige drei Tage lang. Körpersprache, Stimmübung und Englischkenntnisse werden durch das Miteinanderreden vor einem Lieblingskunstwerk gecoacht", berichtet Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold über den Workshop mit dem Titel "Livespeaker". Die Teilnehmer lernen in insgesamt neun Stunden verschiedene Vermittlungstechniken kennen und proben, wie Gesprächs- und Fragesituationen angenehm verlaufen.
Wichtig ist dabei: Es geht nicht um das Abrufen von Gelesenem oder Fachwissen. Vielmehr steht das Kommunizieren an sich im Mittelpunkt. Die Bilder im Museum sind dabei der Sprechanlass. "Einzelne Bildthemen sind für Gespräche eine gute Orientierungshilfe. Man kann sie wie kleine Spickzettel lesen und sich so an einzelne Fakten erinnern und an ihnen eine Dramaturgie entwickeln", meint Ingrid Fisch, Referentin für Kunstvermittlung im LWL-Landesmuseum. Inwieweit die Teilnehmer Gespräche mit ihrer Körpersprache positiv beeinflussen können, erläutert in diesem Zusammenhang Tanzpädagogin Ruth Trautmann. In kleinen Gruppen vertieft sie den Aspekt der nonverbalen Verständigung.

Der Titel "Livespeaker" zielt zudem auf eine weitere Perspektive des Workshops: das freie Sprechen in Englisch. Dozent Kenneth Gill leitet im Museum durch Spiele, Bewegungen und lockere Übungen die Teilnehmer an. Grammatik und Lehrbücher sind ihm dabei nicht wichtig. Dafür achtet er auf die Aufnahme- und Ausdrucksfähigkeit, auf Beobachtungsgabe, Spontaneität und Kreativität. "Genau diesen Ansatz empfiehlt auch das Kultusministerium, das gerade die Englischkenntnisse von 36.000 Neuntklässler untersuchen ließ und hier Verbesserungsbedarf sieht", betont Fisch.

Der Anmeldeschluss für den Workshop ist am 19. August. Informationen gibt es im Besucherbüro unter 0251 5907-201 oder per E-Mail besucherbuero@lwl.org.



Pressekontakt:
Nina Heinrich, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-209, nina.heinrich@lwl.org und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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