LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.07.10

Foto zur MitteilungDer Workshop beginnt mit einem Gang durch die neue Sonderausstellung.
Foto: LWL/J. Appelhans


Foto zur MitteilungDer Malakowturm der Zeche Hannover birgt auch im Inneren imposante Ansichten.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Erlebnisführung zur Zechengeschichte und Workshop zu Helden

Angebote am Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl) Zwei besondere Angebote bietet der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) am kommenden Wochenende in seinem Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum an.

Zechengeschichte im Schatten des Malakowturms ist das Thema der Erlebnisführung, die am Samstag, 24. Juli, um 15 Uhr im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover beginnt. Was hat eine Zeche mit Fahrstuhltechnik zu tun? Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Die Besucher erhalten einen Einblick in die wechselhafte Geschichte der Zeche in Bochum-Hordel. Die schwierigen Anfänge der Zeche Hannover in den 1840ern werden ebenso beleuchtet, wie die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal in den 1890ern. Beim Gang auf den Malakowturm und der Schauvorführung der Fördermaschine können die Besucher die technischen Innovationen der damaligen Zeit hautnah erleben und sehen, wie wichtig die damaligen Innovationen für unseren heutigen Lebensalltag sind.

Am Sonntag, 25. Juli, startet um 15 Uhr der Workshop "Heldenkult von cool bis retro" für Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren mit einem Rundgang durch die neue Sonderausstellung mit anschließenden Collagenarbeiten. "Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles", so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung auf der Zeche Hannover, die Helden und andere Leitbilder im Ruhrgebiet nach 1945 zeigt. Die Kinder begegnen moderner Kunst, Bergarbeiterkultur und Pophelden. Es wird eine Auswahl von über 250 Exponate gezeigt, darunter Gemälde und Skulpturen von Laienkünstlern und Mitgliedern des "jungen westen", Werke der Dortmunder Gruppe 61, Plakate der Ruhrfestspiele, alte Filmzeitschriften, historische Fotos, Schallplatten und Filme.

Jugendliche damals bewunderten die Beatles, die erste Barbie-Puppe 1959 wurde zum Vorbild vieler Mädchen. St. Barbara wurde zur Schutzpatronin des Bergbaus und Kumpel Anton kommentierte den Alltag im Pott. Wie entstanden Leitbilder für Jugendliche, als es noch kein Internet und kaum Fernseher in den Haushalten gab? Wie haben Jugendliche in den 1950ern und 1960ern ihre Freizeit gestaltet? Diese und andere Fragen werden mit den Kindern während des Rundgangs diskutiert. Nach dem Einblick in die Geschichte sind die Kinder gefragt. Sie gestalten ihre Helden von heute in Form von Collagen.


Erlebnisführung durch die Zeche Hannover
24.7.2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz, Kosten: 2,50 EUR pro Person

Workshop - Heldenkult von cool bis retro
Sonntag, 25.7.2010, 15 Uhr
Kinder und Jugendliche sehen die Ausstellung "Kumpel Anton, St. Barbara und die Beatles" und gestalten Collagen zu ihren Helden heute. Für Kinder von 9 bis 14 Jahren. Anmeldung erbeten unter 0234 6100-874.
Treffpunkt: Zechenvorplatz, Kosten: 2,50 €

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Info: Tel. 0234 6100 874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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