LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 14.07.10

Foto zur MitteilungIndustriedenkmal im Grünen: die Zeche Hannover in Bochum.
Foto: LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

Kohle, Koks, Konsumanstalt

Alltagsleben in und um das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover entdecken

Bewertung:

Bochum (lwl). Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in Bochum? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 17. Juli, um 15 Uhr zu einer Führung in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum ein.

Die Besucher bewegen sich auf den Spuren der Industrialisierung Hordels. Durch den Bau der Zeche hat sich die unmittelbare Umgebung verändert: Durch den steigenden Bedarf an Arbeitskräften wurden Arbeiter aus immer größerer Entfernung angeworben. Um die Arbeiter und ihre Familien beständig zu binden, entstanden Schulen, Kindergärten und Kirchen mit finanziellen Mitteln der Firma Krupp, dem Eigentümer der Zeche. Die Schachtanlage selber breitete sich aus, neue Verkehrswege entstanden um die Anlage herum mit Anschluss an überregionale Netze. Zeche und Siedlungen brauchten Energie und die Wasserver- und -entsorgung musste geregelt werden. Halden und Bergsenkungen veränderten das Bild der Landschaft entscheidend.

Die Führung bietet Einblicke in die Veränderungen dieser Zeit und zeigt, wie sehr die Entwicklungen auch noch unser heutiges Stadtbild prägen.

Geschichtstour: Kohle, Koks, Konsumanstalt
Sa,17.7.2010, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 6100 874
http://www.lwl-industriemuseum.de
industriemuseum@lwl.org



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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