LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.07.10

Foto zur MitteilungDie "Unnaer Pietà" ist ein Beispiel für die Qualität der Mittelaltersammlung des LWL-Landesmuseums.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Highlights der Mittelalter-Sammlung des LWL-Landesmuseums

Präsentation des neuen Bandes der Zeitschrift "Westfalen" und Vortrag

Bewertung:

Münster (lwl). Die Mittelalter-Sammlung des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster stellt in Umfang und Qualität einen der Schwerpunkte des Hauses dar. Ihre Entstehung ist auf das Engste mit der Gründung und Geschichte des LWL-Landesmuseums verknüpft.
Der aktuelle Band der Zeitschrift "Westfalen" versammelt die Ergebnisse einer interdisziplinären Vortragsreihe 2006/2007 zu ausgewählten Hauptwerken der Mittelaltersammlung. Am Dienstag, 13. Juli, um 19 Uhr präsentieren das LWL-Landesmuseum und der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens diese neue Publikation, die sowohl die Fachwelt als auch ein breites Publi-kum ansprechen soll.

Aus diesem Anlass wird die Historikerin Prof. Gisela Weiß (Hochschule für Wissenschaft, Technik und Kultur, Leipzig) in einem Vortrag den Blick auf die Herkunft und die Bedeutung des mittelalterlichen Sammlungsteils lenken. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in der Epoche der Säkularisation, schufen bürgerschaftliches Engagement, gepaart mit dem Interesse an der regionalen Kultur und der Sorge um die bedrohten kirchlichen Kunstschätze, die Basis für die späteren Sammlungsbestände des LWL-Landesmuseums. Das Museum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) wurde 1908 gegründet. Hauptwerke wie das romanische "Soester Antependium", die Heiligentafeln des Conrad von Soest, die Unnaer Pietà, die an der Schwelle von Mittelalter und Renaissance angesiedelten Skulpturen aus der Brabender-Werkstatt oder die berühmte "Lukasmadonna" Derick Baegerts stehen beispielhaft für die Qualität der Sammlung, insbesondere auf dem Gebiet der spätmittelalterlichen Tafelmalerei und der monumentalen Bildhauerkunst Westfalens.

Die Buchpräsentation und der Vortrag finden im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte statt. Der Eintritt ist frei. Es besteht an diesem Abend auch Gelegenheit, den Band zu erwerben.



Pressekontakt:
Nina Heinrich, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-209, nina.heinrich@lwl.org und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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LWL-Museum für Kunst und Kultur
Westfälisches Landesmuseum
Domplatz 10
48143 Münster
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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