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Mitteilung vom 11.06.10

Foto zur MitteilungChristoph Tiemann liest aus Reise zur blauen Stadt von Uwe Tellkamp.
Foto: Oblonczyk, LWL


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Presse-Infos | Kultur

Reise zur blauen Stadt

Abendlesungen für Erwachsene im LWL-Planetarium Münster

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Münster (lwl). Die blaue Stadt liegt im Irgendwo von Fantasie- und Traumbildern zwischen Dresden und Venedig. "Querdenker braucht es zum Brückenbauen. Denn die Wirklichkeit steht mit beiden Beinen im Traum" heißt es in "Reise zur blauen Stadt". Am Dienstag (15. Juni) liest Christoph Tiemann auf Einladung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) um 19.30 Uhr aus dem Buch von Uwe Tellkamp unter dem Sternenhimmel des Planetariums im LWL-Museum für Naturkunde in Münster.

Am Meer soll sie liegen, die blaue Stadt. Die einen erinnert sie an Venedig, die anderen an Dresden. Sie hat einen Hafen und einen Basar, einen Dom und ein Schloss, eine Universität und eine Akademie. Und sie hat vor allem eines: Bewohner, die auf ungewohnte Art und Weise mitteilsam sind. Selbstgesprächen gleich unterscheidet ihr Erzählen nicht zwischen Innen und Außen, Wahrheit und Traum. Ihre Worte malen aus Erlebtem und Erdachtem Bilder, die zum Erkunden und Entdecken einladen.

Der Lyriker Tellkamp führt in seinem Buch - einem Gedicht in 40 Kapiteln - auf die Reise in eine andere, eine namenlose Stadt. Ein Stadtportrait als Stimmengewirr, denn jeder der Abschnitte ist einer mehr oder weniger erkennbaren Gestalt der Literatur- und Kulturgeschichte zugeordnet. Fiktive Personen wie der Lügenbaron von Münchhausen, Admiral von Krusenstern, ehemaliger Befehlshaber der Flotte, aber auch Dagobert Duck sind einige der vielen Protagonisten dieses spielerischen intellektuellen Ratespiels für Gebildete.

Uwe Tellkamp wurde 1968 in Dresden geboren. Er studierte Medizin und arbeitete als Arzt in einer unfallchirurgischen Klinik in Dresden. Derzeit lebt er als Schriftsteller in Freiburg. Für seinen Dresden-Roman "Der Turm" erhielt Tellenkamp 2008 den Deutschen Buchpreis sowie den Uwe-Johnson-Preis und 2009 den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Eintrittskarten zum Preis von 4,50 Euro sind beim LWL-Museum für Naturkunde an der Sentruper Str. 285 (Telefon 0251-591 05, Di-So von 9 - 18 Uhr) erhältlich.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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