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Mitteilung vom 11.06.10

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Presse-Infos | Kultur

Achtung Redaktionen: Freigabe ab 12. Juni, 12 Uhr

Auf zum Planeten-Kick: Fußballspiel im Rahmen von "Planet Westfalen"

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Detmold (lwl). Passend zum Start der Fußballweltmeisterschaft hat sich das LWL-Freilichtmuseum Detmold im Rahmen seines 50. Geburtstags vorgenommen, selbst einmal sportliches Programm zu bieten und wird daher am kommenden Samstag, 12. Juni, unter dem Motto "Planet Westfalen" ein Freundschaftsspiel der besonderen Art organisieren.

Auf heimischem Rasen tritt der Aufsteiger TuS "Deutsche Eiche" auf dem Sportplatz in Holzhausen-Externsteine gegen das "TW World Team" des Integrationsvereins "Treffpunkt Waldsiedlung e.V." aus Münster an. Anpfiff ist um 14.30 Uhr anschließend wird gemeinsam der Aufstieg des TuS "Deutsche Eiche" nach einer erfolgreichen Fußballsaison gefeiert.

Das Überraschende daran: Tatsächlich werden sich bei diesem Sportevent rund neun verschiedene Herkunftsländer auf dem Platz begegnen. Mit Unterstützung der Stiftung Westfalen-Initiative gelang ein besonderer sportlicher Plan. Museumsleiter Jan Carstensen freute sich zudem, nicht nur die Mannschaft des "Treffpunkt Waldsiedlung e.V." sondern viele Mitglieder des Gesamtvereins vor dem Spiel für ein Programm im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu Gast zu haben: "Das Engagement für die Integration durch Sport ist bei diesem Verein einfach beispielhaft und passt zu unserem Ziel, auch als Museum zu einem gesellschaftlichen Miteinander beizutragen:" Egon Hölscher vom TUS "Deutsche Eiche" e.V. sieht in sportlichem Engagement ähnliche Möglichkeiten: " Auch wir sind hocherfreut, dass mit dem Teamerlebnis beim Sport echtes Miteinander entsteht, daher richten wir dieses Freundschaftsspiel sehr gern auf unserem Sportplatz aus."

Die Stiftung Westfalen-Initiative unterstützt bereits seit 2009 das Fußballprojekt des gemeinnützigen Vereins "Treffpunkt Waldsiedlung e.V.", der in einem lebendigen Stadtteil mit multikultureller Bevölkerung in Münster Süd-Ost angesiedelt ist. Ehrenamtlich engagieren sich die Bürger hier für eine gute Nachbarschaft und die Integration von Menschen unterschiedlicher sozialer, religiöser und kultureller Herkunft. Seit Sommer 2009 hat der Verein auch eine Fußballmannschaft, in der junge Männer aus den Balkanländern, Arabien, Afrika, Sri Lanka, Russland und Deutschland gemeinsam in der Kreisliga C spielen.

Es ist einer von vier Standorten, an denen die Stiftung gemeinsam mit dem Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen-Lippe ein Projekt zur Integration durch Sportvereine durchführt. Die Stif-tung engagiert sich für die Eigenverantwortung der Menschen, bürgerschaftliches Engagement und ein lebendiges, wirtschaftlich und kulturell erfolgreiches Westfalen mit ausgeprägtem Identitätsbewusstsein in einem Europa der Regionen. Integration ist dabei ein wichtiger Aspekt, denn, so Geschäftsführer Dr. Niels Lange: "Die Regionen, die ihre Zuwanderer besonders erfolgreich integrieren, werden in Zukunft die Nase vorn haben." In der Zusammenarbeit zwischen den Vereinen, dem Museum und der Stiftung wird der Gedanke vom "Planet Westfalen" lebendig.



Pressekontakt:
Gefion Apel, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Telefon: 05231 706-104 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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