LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 04.06.10

Foto zur MitteilungEines der berühmtesten Objekte des Essener Domschatzes: Die Goldene Madonna (um 980 n. Chr.).
Foto: Domschatz, Essen


Foto zur MitteilungDie Essener Vogtei war ein Streitobjekt von Kirche und Adligen im 13. Jh. - dieses Armreliquiar gibt Zeugnis von Reichtum und Macht des Stiftes.
Foto: Domschatz, Inv.-Nr. 34, Essen


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Presse-Infos | Kultur

Vortrag zum Essener Domschatz im LWL-Museum für Archäologie

Bewertung:

Herne (lwl). Essen beherbergt die weltweit wichtigste Sammlung der Goldschmiedekunst des frühen und hohen Mittelalters: Einige Höhepunkte des berühmten Essener Domschatzes sind derzeit in der Erlebnisausstellung "Aufruhr 1225!" über Ritter, Burgen und Intrigen zu sehen. Dr. Birgitta Falk, Leiterin der Domschatzkammer, erläutert am Donnerstag (10.6.) ab 19.00 Uhr die Bedeutung dieser Kunstschätze. Die Veranstaltung im Vortragssaal des LWL-Museums für Archäologie in Herne ist kostenfrei.

Die Vorherrschaft über die Besitztümer des mächtigen Essener Frauenstiftes spielt eine zentrale Rolle in der Ausstellung. Falk, stellt die bedeutenden Objekte vor, die derzeit in Herne präsentiert werden und erläutert die Bedeutung und Geschichte des Essneer Frauenstiftes.

Der Essener Domschatz beherbergt Kunstwerke aus der Zeit vom 9. bis zum 18. Jahrhundert und ist einer der bedeutendsten Domschätze Europas. Er umfasst Werke der Gold- und Silberschmiedekunst, aber auch Elfenbeinschnitzereien, Skulpturen und Handschriften. Weltbekannt sind unter anderem die berühmte "Goldene Madonna", die kostbaren Gemmenkreuze und der Buchdeckel des Evangeliars der Kaiserin Teophanu. In der Ausstellung in Herne sind derzeit das Armreliquiar der Fürstäbtissin Beatrix von Holte, das berühmte "Kettenbuch", der Nekrolog des Stiftes und ein Reliquienbüste des hl. Engelbert zu sehen.

Termin: Donnerstag, 10. Juni 2010, 19.00 Uhr
Titel: Der Essener Domschatz
Ort: Vortragsaal des LWL- Museums für Archäologie, Herne
Referent: Dr. Birgitta Falk
http://www.aufruhr1225.lwl.org



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
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