LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 25.05.10

Foto zur MitteilungZeitgenössische Postkarte zur Erinnerung an das Grubenunglück der Zeche Radbod.
Repro: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Das Schicksal der Radbod-Witwen

Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). "Das Schicksal der Radbod-Witwen" ist Thema eines Vortrags, den Ute Knopp vom Stadtarchiv Hamm am Donnerstag, 27. Mai, im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern hält. Der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) lädt dazu um 19.30 Uhr in sein Dortmunder Museum ein. Der Eintritt ist frei.

Am 12. November 1908 forderte eine Schlagwetterexplosion auf der Zeche Radbod in Hövel bei Hamm 350 Tote. Es war eine der schwersten Katastrophen in der Geschichte des deutschen Steinkohlenbergbaus. Mütter verloren ihre Söhne, Frauen ihre Männer und Ernährer, Kinder ihre Väter. Betroffen waren etwa 300 Frauen und 800 Kinder. Der Vortrag ist Teil des Rahmenprogramms der Sonderausstellung "Helden im Zeichen von Schlägel und Eisen". Denkmale für tödlich verunglückte und gefallene Bergleute im Ruhrgebiet", die noch bis 22. August auf Zeche Zollern zu sehen ist. Die Schau zeigt, welche privaten Schicksale hinter den Grubenunglücken standen und wie diese im Widerspruch zur Stilisierung der toten zu Helden standen.

Weitere Informationen:
Telefon: 0231 6961-111



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Karte und Routenplaner



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